Knick- bzw. Ersatzlängen

Die Ermittlung der Knicklängen ist trotz Berechnung nach Theorie II. Ordnung aus mehreren Gründen erforderlich:
Programmintern wird eine erste Annahme der Richtung der ungewollten Ausmitte über das Verhältnis der Knicksicherheiten vorgenommen. Die Knicklängen werden außerdem für die Ermittlung der Größen der ungewollten Ausmitten und der Kriechausmitten benötigt.
Die Ermittlung der Knicklängen erfolgt nach Heft 220, Bild 4.3.2 bzw. EN 1992-1-1, Bild 5.7, wobei die Arten der Halterungen und Verschieblichkeiten sowohl in X- und Y-Richtung in Abhängigkeit von den Größen der Lagerfedern von XKSN vorgenommen werden.
Die Verschieblichkeit eines Stützenfeldes richtet sich nach der Größe der oberen Feder.
Bei mehrgeschossigen Stützen wird das Gesamtsystem vom Programm entweder als verschieblich oder als unverschieblich eingestuft.
Eine mehrgeschossige Stütze gilt als verschieblich, wenn ein Stützenfeld mit Ausnahme eines Kragendes als verschieblich gilt.

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