BemessungsparameterBemessungsparameter EN 1992-1-1

l/x (z.B. 300)

Vorgabe der ungewollten Ausmitte
Wenn Sie in diesem Feld eine Schiefstellung der Stütze eingeben, rechnet das Programm mit dieser. Falls dieses Eingabefeld leer bleibt, berücksichtigt das Programm die Stützenschiefstellung, wie sie die ausgewählte Berechnungsvorschrift vorschreibt. Um eine Schiefstellung von z.B. L/300 zu definieren, geben Sie in diesem Feld 300 ein.

Aussteifender Stützenzug in X/Y Richtung

Für Stützenzüge muss je nach Achsrichtung unterschieden werden, ob der Stützenzug bauwerksaussteifend ist oder nicht. Der Schiefstellungswinkel wird bei einem bauwerksaussteifenden Stützenzug (z.B. Windscheibe) aus der Gesamthöhe des Stützenzuges berechnet und anteilmäßig auf die Einzelstützen verteilt. Bei einem nicht bauwerksaussteifenden Stützenzug wird für jede Geschossstütze die Geschosshöhe zur Berechnung der Schiefstellung verwendet.

Bemessungsmodell

Modell, auf dem die Bemessung beruhen soll.
  • Berechnung mit den Bemessungswerten nach DIN EN 1992-1-1, 5.8.6
  • Berechnung mit den Mittelwerten nach DIN EN 1992-1-1/NA, zu 5.7 (NA.10)
Die Berechnung mit den Mittelwerten ergibt höhere Biegesteifigkeiten des beanspruchten Querschnittes und führt häufig zu geringerer Bewehrung.

Die Stützenbewehrung ist konstantDie Stützenbewehrung ist konstant

Im Normalfall berechnet das Programm für jeden Stützenabschnitt getrennt die erforderliche Bewehrung. Wenn die Bewehrung bei einer Stütze konstant über die gesamte Höhe durchgeführt werden soll, so ist dieser Kontrollschalter zu betätigen.

Maximales Bewehrungsverhältnis laut Norm

Ist dieser Schalter aktiviert, wird das maximale Bewehrungsverhältnis, das die Norm vorschreibt, berücksichtigt. Ist dieser Schalter deaktiviert, können sie im nächsten Feld ein eigenes maximales Bewehrungsverhältnis angeben.
Bei der Bemessung berechnet das Programm die erforderliche Bewehrung. Dies geschieht iterativ. Wird das maximale Bewehrungsverhältnis bei der Bemessung überschritten, bricht das Programm die Bemessung ab.
Dieses maximale Bewehrungsverhältnis ist entweder das durch die Norm vorgegebene oder das vom Benutzer eingegebene.

Kriechen

Legt fest, auf welche Art das Kriechen berücksichtigt werden soll.
  • Kriechen nicht berücksichtigen
  • Nach Heft 220, Vorgabe der Kriechzahl
  • Nach Heft 220, Ermittlung der Kriechzahl
  • Nach Heft 425, Punkt 9.2.5
  • Vereinfacht nach DIN EN 1992-1-1, 6.1 (3)

Lage des Bauteils

Wenn das Kriechen durch ermitteln der Kriechzahl berücksichtigt werden soll, legt diese Option die Lage des Bauteils fest.
  • Im Wasser
  • Am Wasser
  • Im Freien
  • Im Trockenen

Betonkonsistenz

Wenn das Kriechen durch ermitteln der Kriechzahl berücksichtigt werden soll, legt diese Option die Konsistenz des Betons fest.
  • Steif
  • Plastisch
  • Weich

Querkraftbemessung durchführen

Legt fest, ob eine Querkraftbemessung für die Stütze durchgeführt werden soll.

Bauteilart

Legt fest, wie das Bauteil bei der Durchführung der Querkraftbemessung betrachtet werden soll.
  • Stütze
  • Wand
Für die Durchführung der Querkraftbemessung muss festgelegt werden, ob diese für eine Stütze oder eine Stahlbetonwand durchgeführt werden soll.

Wandbreite

Wenn das Bauteil bei der Querkraftbemessung als Stahlbetonwand betrachtet werden soll, legt diese Wert die Breite der Wand fest. Diese Breite liegt der Ermittlung der Mindest-Querkraftbewehrung zugrunde. [m]

Druckstrebenneigung Theta

Die gedachte Druckstrebenneigung kann vom Programm automatisch berechnet werden. Wahlweise können Sie diese im nächsten Feld eingeben.

Neigung der Querkraftbewehrung

In diesem Feld ist die Neigung der Querkraftbewehrung einzugeben. Bei senkrechten Bügeln beispielsweise 90 °.

Brandbemessung

Legt fest, auf welche Art die Brandbemessung durchgeführt werden soll.
  • Kein Brandnachweis
  • EN 1992-1-2 5.3.2, Methode A, Tabelle 5.2a
  • EN 1992-1-2 5.3.2, Methode A, Gl. 5.7
  • α-*-Verfahren
  • Zonenmethode
Berechnungen nach EN 1992-1-2 5.3.2, Methode A sind nur bei allseitig belasteten Pendelstützen zulässig.
Die Art der Brandbemessung hat Einfluss auf die Bildung der Lastfallgruppen.
Wenn als Brandbemessungsart das α-*-Verfahren oder die Methode "A" (5.2a oder Gl. 5.7) eingestellt ist, werden keine Brandlastfälle berücksichtigt.
Wenn als Brandbemessungsart die Zonenmethode eingestellt ist, müssen Brandlastfälle vorhanden sein.
Wenn Sie einen Brandnachweis auswählen, sind an anderen Stellen folgende weitere Eingaben erforderlich:
DIN EN 1992-1-2 5.3.2, Methode A, Tabelle 5.2azul μ bei den Querschnittswerten der Stützenabschnitte-
DIN EN 1992-1-2 5.3.2, Methode A, Gl. 5.7Feuerwiderstandsklasse bei den Stützenabschnitten-
α-*-Verfahrenzul. α bei den Querschnittswerten der Stützenabschnitte-
ZonenmethodeFeuerwiderstandsklasse bei den StützenabschnittenDefinition von Brandlasten
Die Art der Brandbemessung hat Einfluss auf die Bildung der Lastfallgruppen.