Önorm B4700: Mindestbewehrung nach Abschnitt 4.2.2

Folgende Eingabewerte sind zur Ermittlung einer Mindestbewehrung Abschnitt 4.2.2 nach Gl. 64 erforderlich.
Gleichung 64 aus Önorm B4700

Zwangeinwirkung
Hier stellen Sie ein, für welche Zwangeinwirkung die Mindestbewehrung ermittelt werden soll. Über diese Einstellung wird die Höhe der Zugzone
festgelegt.

1. | Zentrischer Zug | Das Bauteil ist symmetrisch bewehrt, Höhe der Zugzone ![]() |
2. | Reine Biegung | Die Zugseite des Querschnitts ist bewehrt. Höhe der Zugzone ![]() |
3. | Eingabe | Höhe der Zugzone ![]() |
Berücksichtigung nichtlinear verteilter Eigenspannungen
Zur Berücksichtigung nichtlinear verteilter Eigenspannungen darf bei Zugspannungen zufolge von im Bauteil selbst hervorgerufenem Zwang bei Rechteckquerschnitten der Bewehrungsgrad
bei Querschnittshöhen von h ≤ 30 cm auf
= 0,8
und bei h ≥ 80 cm auf
= 0,6
abgemindert werden. Zwischenwerte dürfen geradlinig eingeschaltet werden (siehe [1] Abschnitt 4.2.2 (5)).





Rissbildung erfolgt im frühen Betonalter
Wenn nachgewiesen wird, dass in Bauteilen die Rissbildung bereits im frühen Betonalter erfolgt, dann darf der nach obigen Regeln ermittelte Bewehrungsgrad



Zwangskraft < Anrisskraft des Betons
Wird nachgewiesen, dass die für den Zustand I ermittelte Zwangskraft kleiner als die zum Anriss des Betons notwendige Zugkraft ist (unter Zugrundelegung von
gemäß Tabelle 4), so darf der Bewehrungsgrad mit


berechnet werden.
bedeutet hierbei die Betonzugspannung zufolge dieser Zwangskraft in N/mm² (siehe [1] Abschnitt 4.2.2 (7)).

Sigma ct [N/mm2]
Dieses Feld wird freigeschaltet wenn Sie die Option „Zwangskraft < Anrisskraft des Betons“ auswählen. Hier können Sie dann den
Wert für die obige Formel festlegen.
