BemessungsparameterBemessungsparameter DIN V EN 1992, EC2

Ermittlung der Längsbewehrung

Bei Ermittlung der Längsbewehrung kann auf folgende Arten durchgeführt werden:
Unsymmetrisch
(Balken, Platte)
Das Element wird mit einer unsymmetrischen Bewehrungsanordnung bemessen. Es erhält nur Bewehrung auf der Zugseite. Bei hoher Belastung wird auf der anderen Seite Druckbewehrung angeordnet.
In Extremsituationen kann die Bemessung so nicht durchgeführt werden.
In diesem Fall wird eine symmetrische Bewehrung eingelegt.
Im Protokoll erscheint eine entsprechende Meldung.
Symmetrisch
(Stütze, Scheibe)
Das Element wird als Druckglied mit einer symmetrischen Bewehrungsanordnung bemessen.
AutomatischBis zu einer Stabneigung von 45° wird das Element mit einer unsymmetrischen, darüber mit einer symmetrischen Bewehrung bemessen.

Längsbewehrungsgrenzen von Stützen/Wänden

Über diese Schalter können Sie die Bemessung hinsichtlich der Mindest- und Maximalbewehrung von Stützen und Wänden beeinflussen.
MindestbewehrungIn Bereichen mit Drucknormalkräften sieht das Programm eine normspezifische Mindestbewehrung vor.
MaximalbewehrungDas Programm bemisst nur bis zur normspezifischen Maximalbewehrung. Darüber hinaus erscheint eine Meldung.

Querschnittstyp für Schub

Bei Schubbemessung kann auf folgende Arten durchgeführt werden:
AutomatischStäbe und Unterzüge werden als Balken bemessen. Faltwerkselemente aus Platten.
BalkenDie Bemessung wird für einen Balkenquerschnitt durchgeführt.
PlatteDie Bemessung wird für einen Plattenquerschnitt durchgeführt.

Feldbewehrung gestaffelt

Hier können Sie angeben, ob die Biegebewehrung im Feld gestaffelt werden soll. Dies beeinflusst die zulässigen Schubspannungen.

Hebelarm z aus der Biegebemessung

Der Hebelarm z der inneren Kräfte kann auf folgenden Arten bei der Bemessung ermittelt werden:
aus der BiegebemessungHier wird der exakte Wert ermittelt, der sich aus der Biegebemessung ergibt.
Nach NormDer Hebelarm z wird zu 0.9 * d (statische Höhe) angesetzt.

Druckstrebenneigung Theta

Die gedachte Druckstrebenneigung kann vom Programm automatisch berechnet werden. Wahlweise können Sie diese im nächsten Feld eingeben.

Neigung der Querkraftbewehrung

In diesem Feld ist die Neigung der Querkraftbewehrung einzugeben. Bei senkrechten Bügeln beispielsweise 90 °.

Biegezugbewehrung erhöhen

Bei der Querkraftbemessung von Platten besteht die Möglichkeit, die Biegezugbewehrung zu erhöhen. Dadurch wird die erforderliche Querkraftbewehrung verringert. Unter Umständen kann sie sogar ganz entfallen. Die zusätzlich erforderliche Biegezugbewehrung wird bei den Ergebnissen mit ausgewiesen.

Prozentsatz der Biegezugbewehrung

Soll die Biegezugbewehrung erhöht werden, können Sie hier angeben, bis zu welchem Prozentsatz des Betonquerschnittes die Bewehrung erhöht werden darf. Für 2.0% Erhöhung ist hier eine 2.0 einzugeben.

Zustand 2

Schwinddehnung eps,cs nach Bild 20,21

Eingabe der Schwinddehnung nach Bild 20,21

Abminderung im Zustand 2 berücksichtigen

Normalerweise wird bei einer Berechung im Zustand 2 die Steifigkeit jedes Betonbauteils im Zuge der iterativen Berechnung abgemindert. Soll dies bei einzelnen Bauteilen nicht erfolgen, so kann dies hier eingestellt werden.