TWK 2017 SchnelleingabeTWK 2017 Schnelleingabe

Mit Hilfe des Dialogs zur Schutzraum Schnelleingabe ist es möglich, innerhalb weniger Minuten eine Schutzraum gemäß den technische Weisungen für die Konstruktion und Bemessung von Schutzbauten (TWK 2017) einzugeben. Nach Eingabe der erforderliche Daten wird im aktuellen Faltwerks-Dokument ein Schutzraum aus Stahlbeton modelliert. Dieser besteht aus einer Fundamentplatte mit dem gewünschten Grundriss, einer deckungsgleichen Deckenplatte, sowie den angegebenen Wänden. Auf diese Faltwerkselemente wird automatisch eine Reihe von Lasten aufgebracht, die folgenden Lastfällen zugeordnet werden:
LastfallEinwirkungsartBiegungSchubLasten
Ständig (automatisch)Ständig1.01.0In diesem Lastfall wird das Eigengewicht sämtlicher Platten, Scheiben, etc. berücksichtigt.
Außerdem wird entsprechend der Eingabe bei ständige Last eine von oben auf die Deckenplatte wirkende Last in globaler Z-Richtung erzeugt.
Nutzlast A,BNutzlast0.30.3Entsprechend der Eingabe bei Nutzlast wird eine von oben auf die Deckenplatte wirkende Last in globaler Z-Richtung erzeugt.
GrundwasserStändig1.01.0Auf alle erdberührten Wände wird eine Dreieckslast entsprechend dem Grundwasser aufgebracht. Grundwasser unterhalb der Achse der Fundamentplatte wird nicht berücksichtigt.
Erd-RuhedruckStändig1.01.0Auf alle erdberührten Wände wird eine Dreieckslast entsprechend dem Erdreich aufgebracht. Erdruhedruck unterhalb der Achse der Fundamentplatte wird nicht berücksichtigt.
BodenpressungStändig1.01.0Entsprechend der Eingabe bei Gebäudelast wird eine von unten auf die Fundamentplatte wirkende Last entgegen der globalen Z-Richtung erzeugt.
Luft- und ErdstoßAußergewöhnlich1.22.0
Luft- und Erdstoß (GW)Außergewöhnlich1.2*1.12.0

Bemessung
Zur Berechnung gemäß der statischen Methode werden zwei Bemessungsgruppen angelegt, eine für Biegung und eine für Schub. Die beiden Bemessungsgruppen enthalten jeweils eine Lineare Überlagerungsregel. Diese Linearen Überlagerungsregeln enthalten ihrerseits die von der Schnelleingabe erzeugten Lastfälle, wobei Lastfälle mit der Einwirkungsart ständig jeweils mit dem Faktor 1 versehen werden, Lastfälle mit der Einwirkungsart Verkehr mit dem Faktor 0.3. Im Fall Biegung wird der außergewöhnliche Lastfall Luft- und Erdstoß mit dem Faktor 1.2 berücksichtigt, und der außergewöhnliche Lastfall Luft- und Erdstoß (GW) mit dem Faktor 1.32. Das entspricht einer Erhöhung des Faktor 1.2 um 10 % für Fundamentplatten und Wände im Wasser, die für den Nachweis der Biegetragsicherheit bei den Baugrundtypen Ic und Id erforderlich ist. Im Fall Schub werden die außergewöhnlichen Lastfälle Luft- und Erdstoß und Luft- und Erdstoß (GW) mit dem Faktor 2 berücksichtigt.

Um das Kommando ausführen zu können, ist es nötig, dass ein Faltwerks-Dokument mit der Norm SIA262 vorliegt.

Das entstandene System kann im Anschluss beliebig bearbeitet und durch zusätzliche Bauteile, Einwirkungen, etc. ergänzt werden.

Der Dialog zur Schutzraum-Schnelleingabe kann mehrmals aufgerufen werden, um z.B. einen komplexeren Schutzraum zu modellieren oder eine Vergleichsrechnung mehrerer Schutzräume durchzuführen. In diesem Fall ist darauf zu beachten, dass sich Änderungen an Grundwasserspiegel, Baugrundtyp, etc. nicht auf die bereits erzeugten Faltwerkselemente und Lasten auswirken, sondern nur auf die neu zu erzeugenden.
StatikProjektdaten

Schutzraum

Raum-Typ

Legt fest ob es sich um einen Schutzraum oder eine Schleuse handelt. Diese Angabe geht nicht in die Berechnung ein, sondern wird nur im Ausdruck dokumentiert.

Raumhöhe

Die lichte Höhe des Schutzraums in Metern. Es wird ein Achsmodell gerechnet. Die Wandhöhe ergibt sich aus der lichten Höhe des Schutzraums zuzüglich der halben Dicke von Decken- und Fundamentplatte.

Grundwasser [m]:Grundwasser

Entscheiden Sie hier ob Grundwasser berücksichtigt werden soll. In diesem Fall geben Sie die Höhe des Grundwasserspiegels im langjährigen Mittel an, relativ zur Unterkante des Fundaments. Für die Höhe des Grundwasserspiegels sind keine negativen Werte zulässig: Ob sich der Grundwasserspiegel oberhalb oder unterhalb der Fundament-Unterkante befindet wird separat festgelegt. Bei einem Grundwasserspiegel oberhalb der Fundament-Unterkante wird im Lastfall Grundwasser für jede Außenwand eine vollflächige Last aufgebracht. Im übrigen geht der Grundwasserspiegel beim Baugrund-Typ Körniges Lockergestein in die Kategorisierung ein. Das bedeutet es ist nur nötig einen Grundwasserspiegel anzugeben wenn dieser oberhalb der Unterkante des Fundaments liegt, oder es sich um den Baugrund-Typ Körniges Lockergestein handelt und der Grundwasserspiegel nicht tiefer als zwei Meter darunter liegt.

Baugrund-Typ

Der Baugrund-Typ. Bei den Baugrund-Typen Ic und Id werden die statischen Ersatzlasten durch A-Waffen dem Lastfall Luft- und Erdstoß (GW) zugeordnet, andernfalls dem Lastfall Luft- und Erdstoss.
  • I Körniges Lockergestein, aus der Angabe des Grundwasserspiegels ergibt sich:
    Ia Grundwasserspiegel tiefer als 2.0 m unter UK Fundament
    Ib Grundwasserspiegel bis 2.0 m unter UK Fundament
    Ic Grundwasserspiegel bis 1.5 m über UK Fundament
    Id Grundwasserspiegel höher als 1.5 m über UK Fundament
  • II hart Bindiges Lockergestein, dicht gelagert, standfest, schwer baggerfähig
  • II weich Bindiges Lockergestein, locker gelagert, nicht standfest, wenig tragfähig
  • III Fels oder sehr hartes, verkittetes Lockergestein

Wand-Material

Das Material, das bei der Erzeugung aller Wände verwendet wird. Dieses kann später pro Wand beliebig geändert werden. Es stehen zunächst vier Sorten Stahlbeton zur Verfügung, die sich aus der Kombination von zwei Stahlsorten (B500B, B500C) mit zwei Betonsorten (C25/30, C30/37).
  • C25/30 B500B
  • C25/30 B500C
  • C30/37 B500B
  • C30/37 B500C

Grundriss

Die Eckpunkte (Knotennamen) des Grundrisses der Fundamentplatte. In diesem Eingabefeld können Sie die beteiligten Eckpunkte editieren. Sie können neue Knoten aufnehmen und vorhandene löschen. Die Namen der Knoten müssen dabei durch ein ";" getrennt werden.

AuswählenAuswählen

Betätigen Sie die Schaltfläche Auswählen, um den Grundriss der Fundamentplatte mit der Maus in der Grafik abzugreifen.

Deckenplatte

Material

Das Material, das bei der Erzeugung der Deckenplatte verwendet wird. Dieses kann nachträglich geändert werden.

Dicke

Die Dicke der Deckenplatte in Zentimetern.

BewehrungsanordnungBewehrungsanordnung

Geben Sie hier die Bewehrungsanordnung an, welche die Lage der Bewehrung in der Deckenplatte definiert.

Neu...Neu...

Klicken Sie auf diesen Button, wenn Sie eine neue Bewehrungsanordnung anlegen möchten. Daraufhin erscheint der Dialog zum Anlegen einer neuen Bewehrungsanordnung. Geben Sie dort die Kennwerte für diese Anordnung ein und beenden den Dialog mit "OK". Der Name der neuen Bewehrungsanordnung wird angezeigt.

Ständige Last

Geben Sie hier die Größe der ständigen Last in kN/m² an, die von oben vollflächig auf die Deckenplatte wirkt. Optional können Sie einen Kommentar für diese Last angeben.

Nutzlast

Geben Sie hier die Größe der Nutzlast in kN/m² an, die von oben vollflächig auf die Deckenplatte wirkt. Optional können Sie einen Kommentar für diese Last angeben.

Fundamentplatte

Material

Das Material, das bei der Erzeugung der Fundamentplatte verwendet wird. Dieses kann nachträglich geändert werden.

Dicke

Die Dicke der Deckenplatte in Zentimetern.

BewehrungsanordnungBewehrungsanordnung

Geben Sie hier die Bewehrungsanordnung an, welche die Lage der Bewehrung in der Fundamentplatte definiert.

Neu...Neu...

Klicken Sie auf diesen Button, wenn Sie eine neue Bewehrungsanordnung anlegen möchten. Daraufhin erscheint der Dialog zum Anlegen einer neuen Bewehrungsanordnung. Geben Sie dort die Kennwerte für diese Anordnung ein und beenden den Dialog mit "OK". Der Name der neuen Bewehrungsanordnung wird angezeigt.

Gebäudelast

Geben Sie hier die Größe der Gebäudelast Last in kN/m² an, die von unten vollflächig auf die Fundamentplatte wirkt. Optional können Sie einen Kommentar für diese Last angeben.

Wände

Wand-Typ

  • Keine
  • Wand gegen ungeschützte Vorräume
  • Schleusenwand
  • Erdberührte Wand
  • Zwischenwand

Dicke

Die Dicke der Wand in Zentimetern.

Bewehrungsanordnung

Geben Sie hier die Bewehrungsanordnung an, welche die Lage der Bewehrung in der Wand definiert.

Neu...Neu...

Klicken Sie auf diesen Button, wenn Sie eine neue Bewehrungsanordnung anlegen möchten. Daraufhin erscheint der Dialog zum Anlegen einer neuen Bewehrungsanordnung. Geben Sie dort die Kennwerte für diese Anordnung ein und beenden den Dialog mit "OK". Der Name der neuen Bewehrungsanordnung wird angezeigt.

Panzertür

Hier geben Sie an, ob sich eine Panzertür im Bereich dieser Wand befindet und um welchen Typ es sich in diesem Fall handelt. Nur Wände zu ungeschützten Vorräumen können eine Panzertür enthalten.
  • Keine In der Wand befindet sich keine Tür.
  • PT1 In der Wand befindet sich eine Panzertür mit den Lichtmassen 0,80m x 1,85m.
  • PT2 In der Wand befindet sich eine Panzertür mit den Lichtmassen 1,00m x 1,85m.
  • PT3 In der Wand befindet sich eine Panzertür mit den Lichtmassen 1,40m x 2,20m.

Abstand

Der Abstand der Tür vom Anfang der Wand.

Geländeform

Bei erdberührten Wänden muss eine Geländeform angegeben werden. Von der Form des Geländes hängt ab welche Lasten für Luft- und Erdstoß angesetzt werden.
  • hoch, eben
Bild
  • niedrig, eben
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  • flache Böschung
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  • steile Böschung
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  • Stützmauer
Bild

a

Bei erdberührten Wänden ist die Höhendifferenz zwischen der Unterkante der Schutzraumdecke und der Geländehöhe an der Wand anzugeben, oder Null wenn die Wand vollständig mit Erdreich bedeckt ist.

Luftstoß

Bei Schleusenwänden und Wänden gegen ungeschützte Vorräume muss die Belastung infolge Luftstoß in kN/m² angegeben werden.
Die folgenden Textfelder dienen der Dokumentation und werden in der Ausgabesteuerung gespeichert. Beim Öffnen der Schnelleingabe werden die Daten ggf. aus der Ausgabesteuerung des aktuellen Dokuments ausgelesen. Beim Schließen mit Ok werden Änderungen dort gespeichert.
Projekt
Bauherr
Architekt
Ingenieur
OrtDatum
Sachbearbeiter
Kommentar

Wichte Baugrundmaterial

Gibt an welches spezifisches Gewicht verwendet wird um den Erdruhedruck zu berechnen. Die Vorgabe ist 20 [kN/m³].

Erddruckbeiwert Kah

Legt fest welcher Erddruckbeiwert Kah in die Berechnung des Erdruhedrucks eingeht. Die Vorgabe ist 0.33.