Technik

An dieser Stelle sind viele Punkte aufgeführt, die sich auf der technischen Seite gegenüber den Programmen Xrst und Xpla geändert haben.
  • Das Bezugskoordinatensystem hat sich geändert und ist nun normgerecht. Gegenüber dem alten Koordinatensystem ist es:
    • um 180 Grad um die X-Achse verdreht.
    • Y zeigt jetzt nach vorne.
    • Z zeigt jetzt nach unten.
  • Positive Lasten sind nun welche, die in Richtung der Koordinatenachsen wirken. Die haben sich also gegenüber früher umgedreht. Bei vertikalen Lasten ändert sich aber nichts, da sie nach wie vor auf dem Bildschirm von oben nach unten wirken.
  • Für Stäbe und Unterzüge können Exzenter definiert werden. Diese können entweder:
    • lokal bezogen auf das Koordinatensystem der Systemknoten
    • in globaler Richtung
    wirken. Die Richtungen sind positiv in Richtung der positiven Achsen. Eine Winkelverdrehung des Profils oder des Balkens hat keinen Einfluss auf die Lage des exzentrischen Balken. Diese werden erst nach Verschiebung des Balken berücksichtigt.
  • Es können nun auch Systeme berechnet werden, die nicht zusammenhängen. Diese Systeme haben keine gegenseitige Wechselwirkung.
  • Balkengelenke können jetzt auch elastisch eingegeben werden.
  • Einzellager können nun in einem beliebigen Winkel in den Raum gedreht werden.
  • Knotenlasten können nun unter einem beliebigen Winkel wirken.
  • Bei allen Auflagern kann ein Ausschluss bei Zug/Druck festgelegt werden. Jede Richtung kann separat für sich wegiteriert werden. Zusätzlich können Sie angeben, ob bei Ausfall einer Richtung auch alle anderen Lagerrichtungen (dieses Lagers) mit ausfallen sollen.
    Der Ausschluss gilt nicht systemweit. Sie können in für jedes Lager separat festlegen.
  • Auch Zug- und Druckstäbe werden auf Wunsch mit Eigengewicht belastet.
  • Stahlprofile werden nicht mehr standardmäßig in ihrer Hauptachsenlage eingebaut. Die Standardeinbaulage entspricht der Darstellung im Vorschaufenster.
  • Stäbe können mit einem Streckentorsionsmoment belasten.
  • Vorverformungen können auf Stabzüge und nicht nur einzelne Stäbe aufgebracht werden.
  • Profile werden in der Vorschau so angezeigt, , als wenn man vom Balkenanfang zum Balkenende sieht. Dies erkennt man an dem Koordinatensystem. Y zeigt nach rechts, Z nach unten.
  • Auf selbstdefinierte Profile können als Vouten verwendet werden. Solche Stäbe können nachträglich nicht geteilt werden.
  • Die Bezeichnung b/d bei Betonprofilen wurde in Anlehnung an die neuen Normen in b/h umbenannt.
  • Bei rechteckigen Betonprofilen kann eine Grundbewehrung vorgegeben werden.
  • Die Berechnung von Lastfallkombinationen ist nun viel flexibler. Die Darstellung der Einhüllenden aus allen definierten Lastfallkombinationen existiert nicht mehr. Anstatt dessen können Sie selber festlegen, aus welchen Lastfallkombinationen die Einhüllende berechnet werden soll. Es können beliebig viele dieser Einhüllenden definiert werden.
  • Die Bemessung wird nicht mehr für die Einhüllende aus allen definierten Lastfallkombinationen durchgeführt. Sie können selber festlegen, für welche Lastfallkombinationen die Bemessung durchgeführt werden soll.
  • Es können nun auch Systeme berechnet werden, die nicht zusammenhängen.