BemessungsparameterBemessungsparameter EN 1992-1-1

Allgemeines

ZugfederausschlussAusschluss von Zugfedern

Legt fest, ob bei der Berechnung die Zugfedern ausgeschlossen werden sollen.

Material

Legt das Material des elastisch gebetteten Balkens fest.

Ntel

Legt die Anzahl an Ntels-Punkten fest, die pro [m] mindestens berechnet werden sollen. [1/m]
An diesen Stellen werden die Ergebnisse grafisch dargestellt. Zusätzlich werden die Ergebnisse an allen relevanten Punkten des Trägers berechnet. Dies sind z.B.:
  • Stellen mit min/max-Werten, (Momente, Durchbiegungen, etc.)
  • Angriffspunkte von Einzellasten
  • Bemessungspunkte an Auflagerkanten (wenn erforderlich)
  • Querkraftbemessungspunkte in einem Abstand vom Auflager
  • ...

Einspannung links

In diesem Feld können Sie eine Randeinspannung am linken Trägerbeginn definieren.

Einspannung rechts

In diesem Feld können Sie eine Randeinspannung am rechten Trägerende definieren.

Biegebemessung

Art der Druckbewehrung

Legt fest, ab wann das Programm Druckbewehrung einlegen wird.
  • Ab Streckgrenze:
    Der Übergang zur Druckbewehrung erfolgt bei der Stahlstreckgrenze ε,yd = ε,yk / γ,s.
    Dies entspricht einer bezogenen Druckzonenhöhe von x/d = 0,617 bei einer Stahldehnung von ε = 2.17[%o].
    Die konstruktiven Maßnahmen nach DIN 1045-1 13.1.1(5) müssen beachtet werden.
  • Begrenzt durch x/d:
    Die Druckzone wird begrenzt auf x/d = 0.45. Dies entspricht einer Stahldehnung von ε = 4,27[%o].

Querschnittstyp für Schub

Bei Schubbemessung kann auf folgende Arten durchgeführt werden:
BalkenDie Bemessung wird für einen Balkenquerschnitt durchgeführt.
PlatteDie Bemessung wird für einen Plattenquerschnitt durchgeführt. Da einachsig gespannte Platten oft nur als Plattenstreifen von 1,0 m Breite bemessen werden, ist aus den Querschnittsangaben (z.B.: 100 * 22) allein nicht zu erkennen, wie breit die Platte wirklich ist und ob nach Heft 525 DAfStb (Seite 21) eine Mindestbewehrung erforderlich ist.
Geben Sie hierzu im nächsten Feld die wirkliche Plattenbreite ein.

Breite des Querschnitts

Anhand dieser Breite entscheidet das Programm, ob es sich um eine "normale" oder eine gedrungenen Platte handelt.

Druckstrebenneigung Theta

Die gedachte Druckstrebenneigung kann vom Programm automatisch berechnet werden. Wahlweise können Sie diese im nächsten Feld eingeben.

Neigung der Querkraftbewehrung

In diesem Feld ist die Neigung der Querkraftbewehrung einzugeben. Bei senkrechten Bügeln beispielsweise 90 °.

Hebelarm z aus der Biegebemessung

Der Hebelarm z der inneren Kräfte kann auf folgenden Arten bei der Bemessung ermittelt werden:
aus der BiegebemessungHier wird der exakte Wert ermittelt, der sich aus der Biegebemessung ergibt.
Nach NormDer Hebelarm z wird zu 0.9 * d (statische Höhe) angesetzt.

Feldbewehrung gestaffelt

Hier können Sie angeben, ob die Biegebewehrung im Feld gestaffelt werden soll. Dies beeinflusst die zulässigen Schubspannungen.

Abminderung nach 6.2.2(6)

Hier können Sie angeben, ob die Querkraftbemessung im Abstand d vom Auflagerrand durchgeführt werden soll.

Biegezugbewehrung erhöhen

Bei der Querkraftbemessung von Platten besteht die Möglichkeit, die Biegezugbewehrung zu erhöhen. Dadurch wird die erforderliche Querkraftbewehrung verringert. Unter Umständen kann sie sogar ganz entfallen. Die zusätzlich erforderliche Biegezugbewehrung wird bei den Ergebnissen mit ausgewiesen.

Prozentsatz der Biegezugbewehrung

Soll die Biegezugbewehrung erhöht werden, können Sie hier angeben, bis zu welchem Prozentsatz des Betonquerschnittes die Bewehrung erhöht werden darf. Für 2.0% Erhöhung ist hier eine 2.0 einzugeben.

Horizontale Fugenausbildung

Ist der Querschnitt durch Fugen geschwächt, können Sie hier angeben, wie der Verbund im Beton in dieser Fuge ist. Folgende Möglichkeiten stehen zur Verfügung:
  • Keine Fuge
  • Sehr glatt
  • Glatt
  • Rau
  • Verzahnt
Die Art der Fugenausbildung hat Einfluss auf die Querkraftbewehrung.

Breite der horizontalen Fugen

Ist der Querschnitt durch Fugen geschwächt, können Sie hier die Fugenbreite angeben.

Schichtdicke

Geben Sie hier die Dicke der Aufbetonschicht an.
EN1992-1-1-2011, Fuge Tpy 1

EN1992-1-1-2011, Fuge Tpy 2
Die Norm unterscheidet zwischen zwei unterschiedlichen Fugentypen:
  • Arbeitsfugen zwischen 2 Betoniervorgängen
  • Fugen zwischen Fertigteil und Ortbetonergänzung
Die Nachweise für die Biegetragfähigkeit erfolgen für den Gesamtquerschnitt (mit der evtl. niedrigeren Betonklasse). Beim Nachweis für die Querkrafttragfähigkeit wird zuerst die Schubkraftübertragung in Fugen nach DIN 1045-1, 10.3.6 nachgewiesen und bemessen. Der Nachweis der Fugentragfähigkeit erfolgt nach Gl.(6.25) mit den Beiwerten in Abhängigkeit von der Fugenart nach 6.2.5 (2) und der Kontaktbreite b der Fuge.

Ist der Nachweis nicht erfolgreich, so wird eine Fugenbewehrung nach Gl. (6.25) ermittelt. Dabei ist die Neigung der Druckstreben nach oben begrenzt (cot_Theta >= 1.0)
Nach erfolgter Fugenbemessung wird die Querkrafttragfähigkeit des Gesamtquerschnittes berechnet. Dabei darf die zuvor ermittelte Fugenbewehrung nicht mehr unterschritten werden.

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