Faltwerkselementbemessung nach DIN EN 1992-1-1 1995-01 (Details, asw)

Detailansicht

In dieser Tabelle werden alle Zwischenergebnisse für die Schubbewehrung angegeben.
asw Die Querkraftbügelbewehrung aus V.
V.Edx Die Bemessungsquerkraft in lokaler X-Richtung.
V.Edy Die Bemessungsquerkraft in lokaler Y-Richtung.
AlfaV Der Angriffswinkel der resultierenden Bemessungsquerkraft.
V.Ed Die resultierenden Bemessungsquerkraft aus V.Edx und V.Edy.
V,Rd1 Das Bauteil kann bis zu dieser Grenze Querkraft ohne Querkraftbewehrung aufnehmen.
V,Rd2 Das Bauteil kann mit der eingelegten Querkraftbewehrung genau diese Querkraft aufnehmen.
V,Rd3 Die maximale Betondruckspannung begrenzt die maximal aufnehmbare Querkraft bis zu diesem Wert.
V,Sd/V,Rd1 Das Verhältnis der vorhandener Querkraft zur maximal möglichen Querkraft ohne Querkraftbewehrung.
V,Sd/V,Rd2 Das Verhältnis der vorhandener Querkraft zur maximal möglichen Querkraft mit Querkraftbewehrung.
V,Sd/V,Rd3 Das Verhältnis der vorhandener Querkraft zur maximal möglichen Querkraft.
Alpha Die Neigung der eingebauten Schubbewehrung (90Grad = Bügel).
Theta Die gedachte Neigung der Betondruckstreben.
Cot(Theta) Die gedachte Neigung der Betondruckstreben.
z Der Hebelarm der inneren Kräfte.
Unbemessbar Eine Unzulässigkeit wird angezeigt, wenn die Querkraftbemessung nicht durchgeführt werden konnte
Bügelbereich Der Bügelbereich nach Tab.31 DIN 1045-01
Bild

Bild
Die Norm unterscheidet zwischen zwei unterschiedlichen Fugentypen:
  • Arbeitsfugen zwischen 2 Betoniervorgängen
  • Fugen zwischen Fertigteil und Ortbetonergänzung
Die Nachweise für die Biegetragfähigkeit erfolgen für den Gesamtquerschnitt (mit der evtl. niedrigeren Betonklasse). Beim Nachweis für die Querkrafttragfähigkeit wird zuerst die Schubkraftübertragung in Fugen nach DIN 1045-1, 10.3.6 nachgewiesen und bemessen. Der Nachweis der Fugentragfähigkeit erfolgt nach Gl.(84) mit den Beiwerten in Abhängigkeit von der Fugenart nach Tabelle 13 und der Kontaktbreite b der Fuge.

Ist der Nachweis nicht erfolgreich, so wird eine Fugenbewehrung nach Gl. (85) ermittelt. Dabei ist die Neigung der Druckstreben nach oben begrenzt (cot Θ >= 1.0)

Nach erfolgter Fugenbemessung wird die Querkrafttragfähigkeit des Gesamtquerschnittes berechnet. Dabei darf die zuvor ermittelte Fugenbewehrung nicht mehr unterschritten werden.