Faltwerkselementbemessung nach EN 1992-1-1 (Details, asw)

Detailansicht

In dieser Tabelle werden alle Zwischenergebnisse für die Schubbewehrung angegeben.
Qv(B/H) Das Verhältnis von Breite/Höhe bei gedrungenen Platten.
asw Die Querkraftbügelbewehrung aus V.
V.Edx Die Bemessungsquerkraft in lokaler X-Richtung.
V.Edy Die Bemessungsquerkraft in lokaler Y-Richtung.
AlfaV Der Angriffswinkel der resultierenden Bemessungsquerkraft.
V.Ed Die resultierenden Bemessungsquerkraft aus V.Edx und V.Edy.
V,Rdc Das Bauteil kann bis zu dieser Grenze Querkraft ohne Querkraftbewehrung aufnehmen.
V,Rds Das Bauteil kann mit der eingelegten Querkraftbewehrung genau diese Querkraft aufnehmen.
V,Rdmax Die maximal Betondruckspannung begrenzt die maximal aufnehmbare Querkraft bis zu diesem Wert.
V,Ed/V,Rdc Das Verhältnis der vorhandener Querkraft zur maximal möglichen Querkraft ohne Querkraftbewehrung.
V,Ed/V,Rds Das Verhältnis der vorhandener Querkraft zur maximal möglichen Querkraft mit Querkraftbewehrung.
V,Ed/V,Rdmax Das Verhältnis der vorhandener Querkraft zur maximal möglichen Querkraft.
Alpha Die Neigung der eingebauten Schubbewehrung (90Grad = Bügel).
Theta Die gedachte Neigung der Betondruckstreben.
Cot(Theta) Die gedachte Neigung der Betondruckstreben.
z Der Hebelarm der inneren Kräfte.
Die Längsbewehrung kann erhöht werden, um Schubbewehrung zu vermeiden (zu verringern)
MaxRho Die berechnete Erhöhung der Biegezugbewehrung bei Platten, um Querkraftbewehrung einzusparen.
Zulagen oben Die Längsbewehrung wird auf der Zugseite erhöht.
Zulagebewehrung in X-Richtung Die Längsbewehrung kann erhöht werden, um Schubbewehrung zu vermeiden (zu verringern).
Zulagebewehrung in Y-Richtung Die Längsbewehrung kann erhöht werden, um Schubbewehrung zu vermeiden (zu verringern).
Fugenart/ Ausbildung der Fuge
Fugenbreite/ Die horizontale Breite der Fuge.
Unbemessbar Eine Unzulässigkeit wird angezeigt, wenn die Querkraftbemessung nicht durchgeführt werden konnte
Fuge unbemessbar Es wird eine Unzulässigkeit angezeigt, wenn die Querkraftbemessung in Fugen nicht durchgeführt werden konnte
Bügelbereich Der Bügelbereich nach 9.2.2 (6)
Bild

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Die Norm unterscheidet zwischen zwei unterschiedlichen Fugentypen:
  • Arbeitsfugen zwischen 2 Betoniervorgängen
  • Fugen zwischen Fertigteil und Ortbetonergänzung
Die Nachweise für die Biegetragfähigkeit erfolgen für den Gesamtquerschnitt (mit der evtl. niedrigeren Betonklasse).
Beim Nachweis für die Querkrafttragfähigkeit wird zuerst die Schubkraftübertragung in Fugen nach DIN EN 1992-1-1:2005, 6.2.5 nachgewiesen und bemessen.
Der Nachweis der Fugentragfähigkeit erfolgt nach Gl.(6.23). Der Bemessungswert des Schubkraftwiderstandes wird nach Gl.(6.25) mit den Beiwerten in Abhängigkeit von der Fugenart nach 6.2.5(2) und der Kontaktbreite b der Fuge ermittelt.
Eine Fugenschubbewehrung wird benötigt, wenn der Betontraganteil nach Bild 6.10 nicht ausreicht.
Nach erfolgter Fugenbemessung wird die Querkrafttragfähigkeit des Gesamtquerschnittes berechnet. Dabei darf die zuvor ermittelte Fugenbewehrung nicht mehr unterschritten werden.

Fuge überwiegend gerissen

Wenn die Fuge nach 6.2.5 (4) überwiegend gerissen, wird für glatte und raue Fugen c = 0 und für verzahnte Fugen c = 0,5 angesetzt.

Minimale Normalkraft Nd [kN/m]nach 6.2.5 (6.25)

Zur Ermittlung der Spannung infolge der minimalen Normalkraft rechtwinklig zur Fuge die gleichzeitig mit der Querkraft wirken kann (positiv für Druck negativ für Zug).