Faltwerkselementbemessung nach Din1045-88 (Details, asq)

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In dieser Tabelle werden alle Zwischenergebnisse für die Schubbewehrung angegeben.
asq Schubbewehrung.
q Die resultierende Bemessungsquerkraft aus V.Edx und V.Edy
qx Die Bemessungsquerkraft in lokaler X-Richtung.
qy Die Bemessungsquerkraft in lokaler Y-Richtung.
AlfaV Der Angriffswinkel der resultierenden Bemessungsquerkraft.
z Der Hebelarm der inneren Kräfte.
tau0 Der Grundwert der Schubspannung.
tau011(a) Der Grenzwert der Schubspannung bei Platten mit gestaffelter Bewehrung im Schubbereich 1.
tau011 Der Grenzwert der Schubspannung bei Platten im Schubbereich 1.
tau012 Der Grenzwert der Schubspannung bei Balken im Schubbereich 1.
tau02 Der Grenzwert der Schubspannung bei Balken im Schubbereich 2.
tau03 Der Grenzwert der Schubspannung bei Balken im Schubbereich 3.
vorhandene tau die vorhandene Schubspannung.
Feldbewehrung gestaffelt? Bei gestaffelter Feldbewehrung ändert sich die Schubbemessung.
Volle Schubdeckung? Bei voller Schubdeckung gelten andere Schubspannungsgrenzen.
Unbemessbar Eine Unzulässigkeit wird angezeigt, wenn die Querkraftbemessung nicht durchgeführt werden konnte.
Sb Der vorhandene Schubbereich.
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Die Norm unterscheidet zwischen zwei unterschiedlichen Fugentypen:
  • Arbeitsfugen zwischen 2 Betoniervorgängen
  • Fugen zwischen Fertigteil und Ortbetonergänzung
Die Nachweise für die Biegetragfähigkeit erfolgen für den Gesamtquerschnitt (mit der evtl. niedrigeren Betonklasse). Beim Nachweis für die Querkrafttragfähigkeit wird zuerst die Schubkraftübertragung in Fugen nach DIN 1045-1, 10.3.6 nachgewiesen und bemessen. Der Nachweis der Fugentragfähigkeit erfolgt nach Gl.(84) mit den Beiwerten in Abhängigkeit von der Fugenart nach Tabelle 13 und der Kontaktbreite b der Fuge.

Ist der Nachweis nicht erfolgreich, so wird eine Fugenbewehrung nach Gl. (85) ermittelt. Dabei ist die Neigung der Druckstreben nach oben begrenzt (cot Θ >= 1.0)

Nach erfolgter Fugenbemessung wird die Querkrafttragfähigkeit des Gesamtquerschnittes berechnet. Dabei darf die zuvor ermittelte Fugenbewehrung nicht mehr unterschritten werden.