ÖNorm B 4700(Details, Asw)

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In dieser Tabelle werden alle Zwischenergebnisse für die Schubbewehrung angegeben.
Qv(B/H) Das Verhältnis von Breite/Höhe bei gedrungenen Platten.
Asw Die Querkraftbügelbewehrung aus V.
Erhöhung der Längbewehrung/ Die Längsbewehrung kann erhöht werden, um Schubbewehrung zu vermeiden (zu verringern).
MaxRho Die berechnete Erhöhung der Biegezugbewehrung bei Platten, um Querkraftbewehrung einzusparen.
AsZug Zul... Die Erhöhung der Biegezugbewehrung bei Platten, um Querkraftbewehrung einzusparen.
Cot(Theta) Der Cotangenz der bei der Bemessung zugrunde gelegte Druckstrebenneigung. Sie kann entweder vorgegeben oder vom Programm automatisch ermittelt werden.
Alpha Die Neigung der eingebauten Schubbewehrung (90Grad = Bügel)
z Der Hebelarm der inneren Kräfte. Er wird wahlweise aus der Biegebemessung übernommen oder vom Programm auf einen normspezifischen Wert von 0.9*d gesetzt.
AsZug Die vorhandene Biegezugbewehrung.
V,Edz Die Bemessungsquerkraft in Z-Richtung (vertikal).
V,Edy Die Bemessungsquerkraft in Y-Richtung (horizontal).
V,Ed Die resultierende Bemessungsquerkraft.
AlfaV Der Winkel, unter dem die resultierende Querkraft gegenüber der Vertikalen geneigt ist.
V,Rd1 Das Bauteil kann bis zu dieser Grenze Querkraft ohne Querkraftbewehrung aufnehmen.
V,Rds Das Bauteil kann mit der eingelegten Querkraftbewehrung genau diese Querkraft aufnehmen.
V,Rdc Die maximal aufnehmbare Querkraft, begrenzt durch die Druckstrebenfestigkeit, unabhängig von der Größe der Bewehrung.
V,Sd/V.Rd1 Das Verhältnis der vorhandenen Querkraft zur maximal möglichen Querkraft ohne Querkraftbewehrung.
V,Sd/V.Rds Das Verhältnis der vorhandenen Querkraft zur maximal möglichen Querkraft mit Querkraftbewehrung.
V,Sd/V,Rdc Das Verhältnis der vorhandenen Querkraft zur maximal möglichen Querkraft.
Mindestbewehrung Handelt es sich bei der Bewehrung um eine Mindestbewehrung?
Unbemessbar Eine Unzulässigkeit wird angezeigt, wenn die Querkraftbemessung nicht durchgeführt werden konnte.
Bügelbereich Der Bügelbereich.
Fugenart/ Ausbildung der Fuge
Fugenbreite/ Die horizontale Breite der Fuge.
Fuge unbemessbar Es wird eine Unzulässigkeit angezeigt, wenn die Querkraftbemessung in Fugen nicht durchgeführt werden konnte
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Die Norm unterscheidet zwischen zwei unterschiedlichen Fugentypen:
  • Arbeitsfugen zwischen 2 Betoniervorgängen
  • Fugen zwischen Fertigteil und Ortbetonergänzung
Die Nachweise für die Biegetragfähigkeit erfolgen für den Gesamtquerschnitt (mit der evtl. niedrigeren Betonklasse). Beim Nachweis für die Querkrafttragfähigkeit wird zuerst die Schubkraftübertragung in Fugen nach DIN 1045-1, 10.3.6 nachgewiesen und bemessen. Der Nachweis der Fugentragfähigkeit erfolgt nach Gl.(84) mit den Beiwerten in Abhängigkeit von der Fugenart nach Tabelle 13 und der Kontaktbreite b der Fuge.

Ist der Nachweis nicht erfolgreich, so wird eine Fugenbewehrung nach Gl. (85) ermittelt. Dabei ist die Neigung der Druckstreben nach oben begrenzt (cot Θ >= 1.0)

Nach erfolgter Fugenbemessung wird die Querkrafttragfähigkeit des Gesamtquerschnittes berechnet. Dabei darf die zuvor ermittelte Fugenbewehrung nicht mehr unterschritten werden.