Grafische Darstellung einer linearen Überlagerungsregel

Zyklische Vertauschung und abhängige Lastfälle

Neuere Normen, wie z.B. die DIN 1045-01 benutzen das Prinzip der Leiteinwirkung. Mit Leiteinwirkung ist derjenige variabel Lastfall gemeint, der die ungünstigsten Ergebnisse hervorruft. Die anderen variablen Lastfälle werden als "sonstige" veränderliche Einwirkungen bezeichnet. Diese gehen mit anderen Kombinationsbeiwerten in die Überlagerung ein. Da vor der Überlagerung nicht bekannt ist, welcher Lastfall (bzw. Einwirkungsart) das ist, muss prinzipiell jeder variable Lastfall (bzw. Einwirkungsart) einmal als Leiteinwirkung berücksichtigt werden. Das Programm führt dann eine zyklische Vertauschung der variablen Lastfälle durch.
Im folgenden wird dies an einem Beispiel verdeutlicht. Im oberen Bild werden alle variablen Lastfälle zyklisch vertauscht. In den unteren beiden Bildern sind die Lastfälle 3 und 4 als Gruppe definiert. Sie werden nur einmal zusammen als Leiteinwirkung berücksichtigt.
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Lastfälle, die zyklisch vertauscht werden, sind mit einem GruppeSymbol gekennzeichnet.
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