Jedem Trägerabschnitt wird ein einfach symetrischer Trägerquerschnitt zugeordnet, der aus ein bis mehreren zusammenhängenden Trapezquerschnitten bestehen kann.

Die horizontale bzw. parabolische Biegebewehrung des Spannbetonträgers besteht aus vorgespannter und aus schlaffer Bewehrung.

Die zu ermittelnden Schubbewehrungen und Spaltzugbewehrungen werden als vertikale Bügel angenommen.

Äußere Einzel- und Streckeneinwirkungen werden einem Lastfall zugordnet.

Zu den äußeren Lasten werden die ebenfalls zeitabhängig einwirkenden Belastungen aus Vorspannung, Kriechen und Schwinden, Relaxation berücksichtigt. Die Einwirkungskombinationen werden zeitabhängig zusammengestellt.

Das Programm liefert folgende Ergebnisse

  • Ideelle und Netto-Querschnittswerte
  • Kriech- und Schwindzahlen

Ergebnisse nach DIN 4227

  • Spannungsnachweise im Gebrauchszustand
  • Nachweise zur Rißbreitenbeschränkung im Gebrauchszustand
  • Biegebruchsicherheitsnachweise
  • Nachweise der schiefen Hauptzugspannungen im Gebrauchszustand
  • Nachweise der schiefen Hauptdruckspannungen im Bruchzustand
  • Nachweise der Schubspannungen im Bruchzustand
  • Nachweise der Verankerungen
  • Spaltzugbewehrung im Verankerungsbereich

Ergebnisse nach DIN 1045-1/DIN EN 1992-1-1 für alle Bemessungssituationen

  • Tragfähigkeitsnachweise – Biegung mit Längskraft und Querkraft
  • Gebrauchstauglichkeitsnachweise – Spannungen und Rißsicherung

Nach DIN4227 werden folgende Nachweise geführt

  • Normalspannungsnachweise werden mit Gebrauchlasten geführt und mit den zulässigen Spannungen verglichen.
  • Nachweise zur Rißbreitenbeschränkung werden sowohl am oberen als auch am unteren Trägerrand geführt.
  • Die Biegebruchsicherheit wird als Verhältnis von rechnerischer Bruchlast zu maximaler Gebrauslast definiert. Der Sicherheitsbeiwert muß mindestens 1,75 betragen.
  • Im Gebrauchszustand dürfen die nach Zustand I berechneten schiefen Hauptzugspannungen die zulässigen Werte nach DIN 4227, Tabelle 9 nicht überschreiten.
  • Für die Nachweise im rechnerischen Bruchzustand wird der Träger in die Nachweiszonen für zu erwartende Schrägrisse (Zone a) und für zu erwartende Biegerisse (Zone b) unterteilt. Wenn die Grenzwerte der Hauptzugspannungen in Zone a oder der Schubspannungen in Zone b im rechnerischen Bruchzustand überschritten werden, wird Schubbewehrung nachgewiesen.

Die Verankerung erfolgt durch Verbund und ist im rechnerischen Bruchzustand nachgewiesen, wenn die Verankerungslänge frei von Biegerissen (Zone a) und frei von Schubrissen (Hauptzugspannungen < Werte der Tabelle 9) ist.

Im Bereich der Krafteintragung treten Spaltzugkräfte auf, die durch eine Spaltzugbewehrung aufgenommen werden müssen.

Nach DIN1045-1(01)/DIN EN 1992-1-1 werden folgende nachweise geführt

  • Bei der Tragfähigkeit für Biegung mit Längskraft werden den Bemessungswerten der Schnittgrößen aus äußeren Lasten sowie aus Vorspannungen und Spannkraftverlusten die Widerstandwerte entgegengestellt.
  • Bei der Querkrafttragfähigkeit werden neben den Bemessungswerten aus äußeren Lasten auch die Druckkräfte aus Vorspannungen und Spannkraftverlusten berücksichtigt inclusive geneigter Spanngliedführungen, veränderlicher Nutzhöhen und auflagernaher Einzellasten.
  • Die Mindestbewehrung für die Begrenzung der Rissbreite wird vereinfacht nach Gl.(127) berechnet.
  • Es werden die Begrenzungen der Spannungen der Betonränder, sowie der Beton- und Spannstähle überprüft. Falls erforderlich werden die Spannungen im Zustand II berechnet.
  • Die Nachweise zur Gebrauchstauglichkeit können für seltene, häufige und quasi-ständige Einwirkungskombinationen abgefragt werden. Die Streuungen der Vorspannungen werden berücksichtigt.
  • Die Durchbiegungen werden nach Zustand I mit Iyb und Ecm sowie nach Zustand II mit Iy_II und Ec_eff nach BK1, 2002, Seite 262 berechnet.
Spannbetonträger Spannbetonträger Spannbetonträger