j.busch
12.08.2008 18:27

Eine Frage zur (automatischen) Überlagerungsregel mit außergewöhnlichen Einwirkungen:


Ein Lastfall, der als außergewöhnliche Einwirkungsart definiert wurde, wird mit der Voreinstellung gamma,inf = gamma,sup = 1,00 belegt.
M.E. sollte gamma,inf  = 0 gesetzt werden, wie eine veränderliche Einwirkung.


In der Grundkombination sollte ein Lastfall mit außergweöhnlicher Einwirkung garnicht verwendet werden, sondern nur in der außergewöhnlichen Kombination,
(dort mit gamma,inf = 0 und gamma,sup = 1,00).

Dipl.-Ing. J.Busch


 


 


 


 

Andreas Wölfer
12.08.2008 22:04
Hallo Herr Busch!

Unsere Idee dahinter ist folgende:
Es sollten zwei Kombinationen definiert werden.
Eine mit und eine ohne die "aussergewöhnliche" Lasten.

Für die erste würde man sich die "Grundkombination", für die zweite die "aussergewöhnliche" Kombination ansehen.

Wir hatten folgendes überlegt:

Wenn eine "aussergewöhnliche" Last wirkt, soll sie immer berücksichtigt werden.
Dies ist ja beispielsweise bei einem Aprall auch so. (Also ständig)

Wird die "ausssergewöhnliche Last" hingegen wie eine Verkehrsbelastung behandelt, würden innerhalb einer Kombination
(z.B. von einem Schnitt zum anderen oder Umständen schon bei der Untersuchung an einem einzelen Schnitt)
andere Materialbeiwerte gelten.

Ob das so von den Normaufstellern gewollt ist?

Ich weiss es ehrlich gesagt nicht.














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