Jürgen Naß
18.01.2007 13:05
Ein aktuelles Anwenderproblem beim Kippnachweis veranlaßt uns zu folgenden

Aussagen:

 

Nach DIN 1054, Pkt. 7.5.1(1)  kann auf nichtbindigen und bindigen Böden ein

Kippnachweis nicht geführt werden. Stattdessen darf nach (3) über den Sohldruck

mit den charakteristischen Werten nachgewiesen werden.

 

Ein echtes Umkippen kann doch höchstens auf Felsuntergrund eintreten !

 

Auf nichtbindigen und bindigen Böden beginnt vor dem Umkippen der Grundbruch.

 

Die NaBau-Auslegung 120 zu 05.03 läßt beide Nachweismöglichkeiten zu:

 

"Die Fundamentfläche ergibt sich bei günstig wirkendem G aus dem Nachweis

der Lagesicherheit (Bild b) oder aus den Nachweisen der Baugrundtragfähigkeit (Bild a)."

 

Wir haben den Nachweis der Baugrundtragfähigkeit in Xfun vorgesehen.

 

Außerdem bieten wir ja auch noch den Grundbruchnachweis an.

 

Sollte eine andere begründete Vorgehensweise erfolgen ?

 

 

 

 
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