Gebäudeart
Legt die Gebäudeart mit zugehörigere Dachform fest für die die Windlast auf dem Dach und den Aussenwänden berechnet werden soll.
- Satteldach
- Flachdach
- Pultdach
Windzone
Legt für den Standort des Bauwerks die Windzone fest.
Geländeprofil
Legt für den Standort des Bauwerks in Abhängikeit der Winzone und des gewählten Berechnungsverfahren der Windlast das Gländeprofil fest.
- Binnenland (Regelfall: Geländekategorie II und III)
- Küste und Inseln der Ostsee (nur Vereinfacht)
- Küste Nord- und Ostsee und Inseln der Ostsee (Regelfall: Geländekategorie I und II)
- Inseln der Nordsee (Regelfall: Geländekategorie I)
Gebäudehöhe in Z
Die Höhe des Gebäudes in z-Richtung. [m]
Gebäudelänge in X
Die Ausdehnung des Gebäudes in X-Richtung. [m]
Gebäudelänge in Y
Die Ausdehnung des Gebäudes in y-Richtung. [m]
Dachneigung links
Der linke Neigungswinkel des Daches in der y-z Ansicht. [°]
Dachneigung rechts
Der rechte Neigungswinkel des Daches in der y-z Ansicht. [°]
AlternativCpe
Der aerodynamischer Beiwert cpe für den Außendruck kann, in Abhängikeit des Neigungswinkel, der Anströmrichtung sowie der Dachform, für positive und negative Werte vorliegen. Durch die Auswahl des Lastfalles kann man zwischen diesen Werten umschalten. Für Dachneigungswinkel zwischen den in der DIN 1055-4 angegebenen Werten wird der Druckbeiwert linear interpoliert.
Der interpolierte Druckbeiwert darf aber nur angesetzt werden, sofern nicht das Vorzeichen (s. Tabellen der Außendruckbeiwerte in der DIN 1055-4) wechselt. Dies ist bei der Auswahl des Lastfalles zu berücksichtigen.
Verfahren
Legt das Verfahren zur Ermittlung des Böengeschwindigkeitsdruckes für nicht schwingungsanfällige Bauwerke fest. Bis zu einer Gebäudehöhe von 25 [m] kann nach beiden Berechnungsverfahren der Böengeschwindigkeitsdruck ermittelt werden. Ab 25 [m] ist nur noch das genaue Verfahren für Bauwerke bis 300 [m] möglich.
Meereshöhe
Legt die Meereshöhe Hs [m] über NN des Bauwerksstandort fest. Bei einem Standort oberhalb 800 [m] NN wird der Geschwindigkeitsdruck um den Erhöhungsfaktor ( Anhang A.2(2) ) vergrößert.
- über 800 [m] NN
- bis 800 [m] NN
Ergebnisauswahl
In dieser Liste wählen Sie die Ergebnisse aus, die am Bildschirm graphisch dargestellt werden sollen. Genau diese Ergebnisse werden auch beim Ausdruck mit ausgegeben, sofern die Ausgabe von Graphiken in der Ausgabesteuerung eingeschaltet ist.
Gebäude
Abmessungen [m]
Zeigt das gewählte Gebäude mit den eingegebenen Abmessungen in [m] an.
Geschwindigkeitsdruck
q [kN/m²]
Zeigt den ermittelten Geschwindigkeitsdruck q in [kN/m²] für die Ansicht X-Z und die Ansicht Y-Z in Abhängigkeit des gewählten Berechnungsverfahren (Vereinfacht / Regelfall) an.
Anströmrichtungen
Stellt für die entsprechende Anströmrichtung das ausgewählte Ergebnis am Bildschirm graphisch dar.
- Ɵ = 0°
Flächeneinteilung
Zeigt die Einteilung der Windflächen und die berechneten Abmessungen in [m] an.
cpe,10
Zeigt die Außendruckbeiwerte cpe,10 [-] auf den Windflächen in Abhängigkeit des gewählten Lastfalls an. Zwischenwerte werden linear interpoliert.
cpe,1
Zeigt die Außendruckbeiwerte cpe,1 [-] auf den Windflächen in Abhängigkeit des gewählten Lastfalls an. Zwischenwerte werden linear interpoliert.
we,10
Zeigt die ermittelten Windlasten we,10 in [kN/m²] in Abhängigkeit des gewählten Berechnungsverfahren (Vereinfacht / Regelfall) an.
we,1
Zeigt die ermittelten Windlasten we,1 in [kN/m²] in Abhängigkeit des gewählten Berechnungsverfahren (Vereinfacht / Regelfall) an.
- Ɵ = 90°
siehe Ɵ = 0°
- Ɵ = 180°
siehe Ɵ = 0°
Die Dachform und die Geländehöhe über NN werden von den Eingabedaten im Wind übernommen.
Der Formbeiwert μ wird in Abhängikeit des Dachneigungswinkel, Dachform und ob es sich um aneinander gereihte Sattel- und Sheddächer automatisch ermittelt.
Schneelastzone
Legt für den Standort des Bauwerks die Schneelastzone fest.
Charakteristische Wert der Schneelast
Der charakteristische Wert der Schneelast sk in [kN/m²] wird in Abhängikeit der gewählten Schneelastzone und der eingegebenen Geländehöhe über NN in[m] automatisch berechnet.
Der hier angezeigte Wert ist der ermittelte Wert.
sK manuell eingeben
Wenn diese Option eingeschaltet wird, dann wird der charakteristische Wert für die Schneelast sk im Zuge der Berechnung nicht aus der Schneelastzone (und der Geländehöhe)
ermittelt. Statt dessen wird der manuell eingegeben Wert verwendet.
Nordeutsches Tiefland
Legt fest, ob der Bemessungswert der Schneelast si in [kN/m²] um den Faktor 2,3 erhöht werden soll.
Schneefangitter, Brüstung etc.
Legt fest, ob sich an der Traufe eine Brüstung, ein Schneefanggitter oder ein anderes Hindernis befindet und der Schnne vom Abrutschen gehindert wird. Der Formbeiwert beträgt dann mindestens μ = 0,8.
Aneinandergereihte Dächer
Legt fest, ob die Lastbilder für aneinandergereihten Dächer berechnet werden sollen.
Höhensprung am Dach links/recht
Legt fest, ob an der linken und/oder rechten Dachseite ein Anbau mit Höhensprung vorhanden ist und das Lastbild berechnet werden soll. Für Pultdächer ist nur ein Anbau an der linken Seite und für Flächdacher sind keine Anbauten möglich.
- h [m]
Nur für einen Höhensprung h ≥ 0,5 [m] wird das Lastbild nach Bild 9 berücksichtigt.
- b2 [m]
Länge des Anbaus.
Die Bergrenzung des Formbeiwerts μ
4 erfolgt für die Bemessungssituation ständig und vorübergehend bis 2,0 und für Bemessungssituation außergewöhnlich bis 4,0 nach DIN 1055-5 und Musterliste der Techn. Baubestimmungen vom September 2009.
Der Formbeiwert μ
s der abrutschenden Schneelast resultiert aus 50% der größten Schneelast S
oben auf der anschließenden Dachseite die dreieckförmig auf die Länge l
s zu verteilen ist und wird vom Programm wie folgt berechnet:
S = 0.5 * (S
oben * b
Dachseite) [kN/m].
μ
s = 2 * S / (l
s*s
k)