Elementtypen und -formen
In unseren Programmen werden als Flächenelemente ebene Scheiben- und Plattenelemente verwendet.
Diese besitzen geradlinige Ränder mit 3 bzw. 4 Eckknoten (Bild 1 und Bild 2).
Mit diesen einfachen Elementformen können bei entsprechend feiner Diskretisierung beliebige,
zu berechnende Konstruktionsbereiche approximiert werden. Unsere Faltwerkselemente entstehen
durch Überlagerung dieser Scheiben- und Plattenelemente.
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(1) |
| Bild 1: Scheibenelement |
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(2) |
| Bild 2: Plattenelement |
Das elastomechanische Elementverhalten wird durch zunächst unbekannte Knotenfreiheitsgrade
beschrieben, die später an der Gesamtstruktur zu bestimmen sind. Je Knoten treten am Scheibenelement zwei
Verschiebungen in x- bzw. y-Richtung und eine Verdrehung um die z-Achse auf, am Plattenelement hingegen eine
Verschiebung in z-Richtung sowie zwei Verdrehungen um die x- bzw. y-Achse. Diese Freiheitsgrade werden in den
Vektoren der Knotenverrückungen zusammengefasst (Bild 1 und Bild 2).
Anmerkungen: Das Wort "Verrückung" wird als Oberbegriff für Verschiebung und Verdrehung benutzt;
für Kraft und Moment wird als Oberbegriff das Wort "Kraft" gewählt.