System instabil

9. Januar 2011 14:41

Bei der Berechnung eines Rahmen- oder Faltwerkssystems erscheint manchmal die Fehlermeldung:

System instabil.

 


Die Gründe für ein Systemversagen sind genauso vielfältig wie die zu berechnenden Systeme.

Im Regelfall liegt es daran, dass das System statisch nicht bestimmt ist:

  • unzureichende Lagerung
  • zu viele Freiheitsgrade im Gelenk
  • Ausbildung einer Gelenkkette
  • ...

Es erscheint zunächst die entsprechende Meldung.

Zusätzlich erscheint dieser Text in der Meldungsansicht des Programms.

Gerade bei größeren Systemen ist es hilfreich, wenn die problematische Stelle exakter genannt werden würde.

Dies können sie folgendermaßen erreichen:

 

1. Wählen Sie im Menü den Befehl: Optionen-Einstellungen."

2. Wechseln sie auf den Reiter "Allgemeines".

3. Stellen sie den Schalter für "schnelle Gleichungslöser verwenden" auf NEIN.

 

Sollte ab nun ein System instabil werden, so erhalten sie zusätzlich die Angabe des problematischen Knotens sowie des entsprechenden Freiheitsgrades.

 

 

Ärgerlich an dieser Stelle ist folgendes:

Zur Berechnung der Ergebnisse können zwei unterschiedliche Gleichungslöser verwendet werden:

Der langsame und der schnelle.

Der langsame hat den Nachteil, dass die Berechnung von großen Systemen wirklich sehr lange dauert. Bei sehr großen Systemen liefert er gar keine Lösung. Diesen Nachteil hat der schnelle nicht. Dafür bekommen sie bei instabilen Systemen nicht die entsprechende Knotennummer angezeigt.

 

Ich schlage deshalb folgendes Vorgehen vor:

 

Normalerweise sollten sie die Berechnung mit dem schnellen Gleichungslöser durchführen. Nur bei instabilen System wird der langsame verwendet.

Ausblick:

Wir arbeiten daran, dass auch der schnelle Gleichungslöser die problematischen Knoten bei instabilen Systemen anzeigt.

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