Kostenlose Baustatikseminare

4. März 2010 09:30
In der nächsten Woche veranstalten wir drei Baustatikseminare.
Parallel findet jeweils ein Seminar für Einsteiger und eins für Fortgeschrittene statt.

Folgende Termine sind vorgesehen:

  • 09.03.2010 Stuttgart
  • 10.03.2010 Dresden
  • 11.03.2010 Oberhausen

Die Agenda und ein Anmeldeformular finden Sie hier.

Die Seminare sind, wie immer, kostelos.

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Anzeigefilter in der Baustatik

4. März 2010 09:25
Bei der Berechnung von grossen Faltwerkssystemen oder auch Rahmen müssen sehr viele Daten auf dem
Bildschirm dargestellt werden. Hier empfielt sich ein grosser Monitor. Je grösser, umso besser.

Auch ein zweiter Monitor ist in diesem Zusammenhang von Vorteil.

Aber selbst der grösste Montitor stösst einmal an seine Grenzen. Gerade bei der Darstellung
von Ergebnissen ist es oft hilfreich, wenn nur Teilbereiche des Systems dargestellt werden.

Hier bietet das Programm eine gute Möglichkeit.

Sie können einzelne (auch verschiedene) Untersysteme gezielt in separaten Fenster betrachten.

Gehen Sie folgendermassen vor:

  • Selektieren Sie diejenigen Elemente, die einzelnen in einem neuen Fenster dargestellt werden soll.
  • Drücken Sie die rechte Maustaste.
  • In dem Kontextmenu wählen Sie den Punkt: Anzeigefilter."Neues Fenster für Auswahl".
In dem neuen Fenster werden nur noch diejenigen Elemente dargestellt, die sie vorher selektiert haben.

10-03-04-01.png

10-03-04-03.png

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Lineare Überlagerungsregel, Teil 2

25. Februar 2010 07:24
Wenn Sie keine eigene "Lineare Überlagerungsregel" anlegen, erzeugt das Programm vor der Berechnung automatisch eine Regel.

Sie können diese automatische Überlagerungsregel in eine selbstdefinierte Regel importieren und weiterbearbeiten.

Dabei wird der aktuelle Zustand des Dokumentes berücksichtigt. Das Programm behandelt die so erzeugte Regel wie eine selbstdefinierte.
Änderungen am Dokument haben keinen Einfluss mehr auf diese importiere Regel.

Um die automatische Regel zu importieren, gehen sie folgendermassen vor:

Öffnen Sie den Eigenschaftendialog der "Linearen Überlagerungsregel".
10-20-25-01.png

Die Regel ist zu diesem Zeitpunkt noch leer.
10-20-25-02.png

Wechseln Sie auf den zweiten Reiter "Erweitert" und betätigen den Befehl "Automatische Regel erzeugen".
10-20-25-03.png

Hierdurch wird der aktuelle Zustand der automatischen Regel in die geöffnete Regel übertragen.
Wechseln Sie wieder auf den ersten Reiter. Dort sind nun die Werte der automatische Regel eingetragen.
10-20-25-05.png


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Systen instabil

24. Februar 2010 08:34
Ist das definierte System nicht ausreichend gelagert, wird es instabil.
In diesem Fall können keine Ergebnisse berechnet werden und das Programm zeigt eine entsprechende Fehlermeldung in der Meldungsansicht an.

10-02-24-01.PNG

Leider erhält die Meldung keinerlei weitere Angaben, wie etwa den Knoten, an dem die Instabilität auftrat.
Gerade bei grösseren Systemen wäre dies jedoch sehr hilfreich.

Wir arbeiten daran, diese Anzeige einzubauen. Momentan muss man sich auf andere Art behelfen:

1. Wählen Sie aus dem Menu den Befehl Optionen.Einstellungen aus.
2. Auf dem Dialog wechseln sie auf den zweiten Reiter "Allgemeines"
3. Stellen Sie den Eintrag für "Schnellen Gleichungslöser verwenden" auf "Nein".
10-02-24-02.PNG
10-02-24-03.PNG

Schließen Sie nun das aktuelle Dokument, laden es wieder und führen die Berechnung erneut durch.

Nun erscheint in der Meldungsansicht der Knoten und der Freiheitsgrad, bei dem das System versagt.
10-02-24-04.PNG
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Umwandeln eines (Platten, Rahmen, ... ) Dokumentes in ein Faltwerkdokument

23. Februar 2010 07:48
Beim Anlegen (Erzeugen) eines neuen Dokumentes in der Baustatik muss
der Typ gewählt des Bauteils werden:

Im Bereich der Fem Programm stehen verschiedenen Dokumenttypen zur Auswahl:

  • Faltwerk
  • Räumlicher Rahmen
  • Ebener Rahmen
  • Ebene Platte
  • ...
10-02-23-00.png


Alle diese verschiedenen Systeme können natürlich als räumliches Faltwerk berechnet werden.
Das hat allerdings den Nachteil, dass man sich z.B. bei einer ebenen Platte
auch um die räumlichen Lagerungsbedinungen kümmern muss.

Abgesehen davon, dass dies unnötig ist, wird die Eingabe dadurch nicht einfacher.

Am besten wählen Sie beim Erzeugen eines neuen Dokumentes den Typ aus,
der dem statischen System am besten entspricht.

Manchmal kommt es im Verlauf der Bearbeitung vor, dass der gewählte Dokumenttyp den
Anforderungen nicht mehr entspreicht.

Folgende Fälle sind denkbar:
  • Ein räumlicher Rahmen soll Aussteifungen durch erhalten
  • Auf einer ebene Platte soll ein Rahmen berücksichtigt werden.
  • An einer Fundamentplatte sollen die aufgehenden Wände berücksichtigt werden.
  • ...

In diesen Fällen besteht die Möglichkeit, das bestehende Dokument zusätzlich als Faltwerk zu speichern.

Wählen Sie hierzu den folgenden Befehl aus:

Datei.Exportieren."Als Faltwerk speichern"

10-02-23-01.png

In dem aktuellen Projektverzeichnis wird durch diesen Befehl eine Kopie des aktuellen
Dokumentes angelegt, dass als Faltwerk weiterbearbeitet werden kann.

Zum Beispiel wird aus dem Dokument "Räumlicher Rahmen.S11" die Datei "Räumlicher Rahmen.S03".

Das erzeugte Faltwerksdokument muss noch in das Projekt aufgenommen werden.

Gehen Sie folgendermaßen vor:

Einblenden "projektfremder Dateien" in der Projektansicht
10-02-23-02.png

Aufrufen des Kontextmenus für die Datei "Räumlicher Rahmen.S03".
Auswahl von "Hinzufügen zum Projekt"

10-02-23-03.png

Die Kopie der Datei kann nun als Faltwerk weiterbearbeitet werden.

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Lineare Überlagerungsregel, Teil 1

22. Februar 2010 09:46
Nachdem das System mit Einwirkungen in den verschiedenen Lastfällen belastet ist,
kann es berechnet werden.

Wenn Sie nichts weiter eingeben, führt das Programm automatisch eine Extremalwertberechnung durch.

Dabei werden die einzelnen Lastfälle so miteinander überlagert, dass sich an jeder Stelle des Systems ein Extremwert für jede Schnittgrösse ergibt.

In die Berechnung dieser Extrema gehen verschiedene Faktoren ein:

  • Die Sicherheitsbeiwerte die ständigen Einwirkungen (günstig oder ungünstig)
  • Der Sicherheitsbeiwert der Verkehrseinwirkungen
  • Die Kombinationsbeiwerte für die Leiteinwirkung und die weiteren Einwirkungen je nach ausgewählter Bemessungssituation.
Weiterhin werden automatisch Windlasten aus den verschiedenen Richtungen gegenseitig ausgeschlossen.

Für einen normalen Hochbau reicht diese automatisch Extremwertbildung in der Regel aus.
Sollte dies nicht der Fall sein, so können Sie eigene Überlagerungsbedingungen definieren.

10-02-22-01.PNG



Lastfälle, Teil 4

18. Februar 2010 20:27
Im Programm sind die Standardeinwirkungsarten, die die einzelnen Normen vorschreiben, fest eingebaut.
In Sondernfällen werden auch andere Einwirkungsarten benötigt.
Ein derartiger Fall liegt vor, wenn z.B. eine Nutzlast nicht
mit dem Faktor 1,5 sondern dem Faktor 1,35 berücksichtigt werden soll.

Aus diesem Grund ist die Liste der Einwirkungsarten erweiterbar.
Die Erweiterung kann auf zwei Arten geschehen:

1. Manuell
Gehen Sie an das Ende der Liste.
10-02-18-a.png
Geben Sie die Daten der Einwirkugsart manuell ein.
10-02-18-b.png

2. Halbautomatisch
Betätigen Sie die rechte Maustaste in der Zeile, von der Sie eine Kopie erstellen wollen.
In dem erscheinenden Kontextmenu wählen Sie den Punkt "Auswahl duplizieren"
10-02-19-1.png

Am Ende der Liste wird eine Kopie der aktuelken Zeile erzeugt, die sie bearbeiten können.
10-02-19-2.png

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Lastfälle, Teil 3

18. Februar 2010 08:20
Über die Einwirkungsart eines Lastfalls werden verschiedene Dinge festgelegt:

Die physikalische Wirkung.

Klasifizierung eines Lastfall als ständiger Lastfall (wirkt immer) oder als Nutzlastfall (Wirkt nur, wenn er ungünsitg wirkt).
10-02-18-1.PNG


Günstige oder ungünstige Wirkung

Die Sicherheitsbeitwerte, die berücksichigt werden sollen, falls der Lastfall günstig oder ungünstig wirkt.
10-02-18-2.PNG

Beiwerte für die Bemessungssituation

Je nach Bemessungssituation (Ständig, Erdbeben, ..) gelten unterschiedliche Berechnungsformeln mit
unterschiedlichen Kombinationsbeiwerten für die Leiteinwirkung und die weiteren Einwirkungen.

Da vor der Berechnung nicht bekannt ist, welcher Lastfall als Leiteinwirkung zu berücksichtigen ist,
wird intern jeder Nutzlastfall in der Berechnungsformel einmal als Leiteinwirkung angesetzt.
10-02-18-3.PNG

Klasse der Lasteinwirkungsdauer (KLED) bei Holz

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Lastfälle, Teil 2

17. Februar 2010 08:07
Die kleinste Einheit, die bei der Ermittlung der extremalen Ergbnisse
berücksichtigt wird, ist ein Lastfall.

Zwei Dinge müssen bei der Festlegung der Lastfälle beachtet werden.

1.
Die Verkehrslastfälle müssen "schachtbrettartig" auf das System aufgebracht werden.
Ansonsten können keine Maximalwerte berechnet werden.

10-02-17-a.PNG


2.
Für jeden Lastfall ist eine Einwirkungart auszuwählen.
Die Einwirkungsart legt die physikalische Wirkung des Lastfalls fest.

Dies kann z.B. sein:
  • Ständigen Last
  • Nutzlast
  • Wind
Neben der physikalischen Wirkung werden in der Einwirkungsart die Sicherheits- und Kombinationsbeiwerte angegeben.

10-02-17-b.PNG

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Lastfälle, Teil 1

12. Februar 2010 09:46
Ein statisches System wird durch verschiedene Einwirkungen belastet.
Jede dieser Einwirkungen muss im Programm einem Lastfall zugeordnet werden.
Ein Lastfall ist im Programm die kleinste Einheit, für die Ergebnisse berechnet werden können.
Sind die Ergebniss für eine einzelnen Last interessant, so muss diese einem separaten Lastfall zugeordnet werden.
Die Zuordnung von Einwirkungen zu einem Lastfall geschieht aufgrund von zwei Kritierien:

1. Die Einwirkungen haben dieselben Eigenschaften, wie z.B:

  • Sicherheitsbeiwerte
  • Kombinationsbeiwerte
  • physikalische Wirkung wie
    • Ständige Last
    • Nutzlast
    • Wind
    • ...
   
2. Die Einwirkungen in einem Lastfall sollen immer gleichzeitig wirken.

In den kommenden Blogs werde ich weiter auf die Eigenschaften der Lastfälle eingehen.

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Berechnungsnormen

10. Februar 2010 08:04
Mit den Programmen der Baustatik können Sie Systeme aus verschiedenen Materialien berechnen.
Ein Dokument (System) kann verschiedene Materialen enthalten, die gleichzeitig berechnet werden können.
Zu jedem Material gehört eine Berechnungsnorm. Diese legt unter anderem fest:

  1. Materialeigenschaften
  2. Sicherheitsbeiwerten und Kombinationsbeiwerte
  3. Art der Schnittgrössenermittlung
  4. Art der Überlagerung
  5. Art der Bemessung

Diese Vorgaben müssen (und können) vom Benutzer eingegeben werden.

Im Regelfall enthält ein Dokument nur ein einziges Material.

Um bei diesem Standardfall nicht aus der Vielzahl der Möglichekiten aller Normen auswählen zu müssen,
wählen Sie beim Anlegen eines neuen Dokumentes die Norm aus, für die das System berechnet werden soll.

10-02-10-a.PNG

Auf diese Weise werden an allen normspezifischen Stellen nur die Einstellmöglichkeiten für diese eine Norm angezeigt.
Dies erhöht die Übersichtlichkeit und führt zu einer komfortableren Eingabe.

10-02-10-b.PNG

Ergibt es sich im Laufe der Arbeit an dem Dokuemnt, dass eine weitere Norm berechnet werden soll,
kann diese Norm einfach hinzugefügt werden.


Das etsprechende Kommando befindet sich im Dateimenu.
10-02-10-c.PNG


Nach dieser Auswahl stehen auch die Einstellmöglichkeiten für die weitere gewählte Norm zu Verfügung.
10-02-10-d.PNG


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Nichtlineare Lastfallgruppen, Teil 5

9. Februar 2010 08:41

Vorgehensweise zur Erstellung einer nichtlinearen Lastfallgruppe

Festlegung der Theorie
10-02-09-b.png
Wählen Sie hier aus, ob die Berechung für diese Lastfallgruppe nach Th.1.Ordung oder Th.2.Ordnung durchgeführt werden soll.

Festlegung, ob eine Bemessung für diese Gruppe durchgeführt werden soll.
10-02-09-c.png
Wenn Sie diesen Schaltern setzen, erhalten Sie Bemessugnsergebnisse für diese nichtlineare Lastfallgruppe

Festlegung der Berechnungsnorm und der Bemessungssituation
10-02-09-d.png
Die Bemessung wird für diese Norm und Bemessungssituation durchgeführt. Die Wahl dieser beider Paramter beeinflusst auch die Sicherheits- und Kombinationsbeiwerte für die einzelnen Lastfälle in dieser nichtlinearen Lastfallgruppe.

Hinzufügen von Lastfällen zu dieser nichtlinearen Lastfallgruppe
10-02-09-e.png
10-02-09-f.png


Markieren Sie den Lastfall, der zu dieser nichtlinearen Gruppe hinzugefügt werden soll.
Durch Drücken der entsprechenden Schaltfläche wird der Lastfall mit den für diese Bemessungssituatiuon richtigen Sicherheits- und Konbinatinsbeiwerten in die nichtlineare Lastfallgruppe übertragen.

Handelt es sich um einen ständigen Lastfall, können sie diesen als günstig oder ungünstig wirkend übertragen.
Handelt es sich um einen Nutzlast, können sie diesen als Leiteinwirkung oder als weitere Einwirkung übertragen.

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Nichtlineare Lastfallgruppen, Teil 4

8. Februar 2010 09:48

Berechnung nach Th.1. Ordnung und Th.2. Ordnung

Bei nichtlineare Berechnungen können keine Überlagerungen aus Einzellastfällen berechnet werden.

Derartige Systeme liegen vor, wenn das System folgende Elemente enthält:

- Zugstäbe
- Druckstäbe
- Lager mit Ausschluss von Zugfedern
- Elastische Bettung mit Ausschluss von Zugfedern

Eine nichtlineare Berechnung muss auch dann durchgeführt werden,
wenn Ergebnisse nach Theorie 2. Ordnung ermittelt werden sollen.

Die Berechnung nach Theorie 2. Ordnung kann sowohl für Systeme durchgeführt werden,
für die sowieso eine nichtlineare Berechnung erforderlich ist (siehe oben),
als auch für Systeme, die keine nichtlinearen Elemente enthalten.

Weil das Programm nicht entscheiden kann, ob eine nichtlineare Lastfallgruppe
nach Th.1.Ordnung oder Th.2 Ordnung berechnet werden soll, müssen Sie dies bei der Definition der Lastfallgruppe festlegen.

10-02-08-a.png


Diese Festlegung treffen Sie getrennt für jede einzelne nichtlineare Lastfallgruppe.
In einem System können gleichzeitig nichtlineare Gruppen nach Th.1. und Th.2 Ordnung berechnet werden.


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Nichtlineare Lastfallgruppen, Teil 3

5. Februar 2010 08:55

Ermittlung des Skalierungsfaktors am Beispiel der DIN 1045-01

Lastfall 2 ist als Nutzlast A,B definiert. Die Sicherheitsbeiwerte und Kombinationsbeiwerte sind auf dem Eingeschaftsdialog des Lastfalls voreingestellt.

10-02-05-a.gif

Dies sind :
  • Gamma = 1.50
  • Psi,0 = 0.7
  • Psi,1 = 0,5
  • Psi,2 = 0,3
 
Die erforderliche Grösse Beiwerte (Gamma*Psi), die bei der Berechnung zu berücksichtigen sind, hängt von der zu berechnenden Kombinatinon ab:

Für die Grundkombination gilt:

10-02-05-c.gif
Leiteinwirkung
In der Grundkombination gilt für die Leiteinwirkung:
10-02-05-d.gif

10-02-05-f.gif

In diesem Fall wird der Wert 1.50 übertragen.

Weitere Einwirkungen
In der Grundkombination gilt für die weiteren Einwirkungen:

10-02-05-e.gif

10-02-05-h.gif

In diesem Fall wird der Wert 1.50 * 0.7 = 1.05 übertragen.




Nichtlineare Lastfallgruppen, Teil 2

4. Februar 2010 10:50

Festlegung des Skalierungsfaktors

Für jeden Lastfall in einer nichtlinearen Lastfallgruppe muss für die Berechnung ein Skalierungsfaktor eingegeben werden.

Auf dem Eigenschaftsdialog wird dieser Faktor für jeden Lastfall festgelegt.

10-02-04-b.GIF

Zusätzlich zu diesen Eingabedaten enthält der Dialog Schaltflächen,
mit denen die Berechnungsnorm und die Berechnungssituation festgelegt wird.

10-02-04-a.GIF


Durch die Wahl dieser beiden Einstellungen kann der Dialog den Wert des Faktors vorschlagen.

Soll ein ständiger Lastfall in die Gruppe übertragen werden, so kann dieser
entweder als günstiger oder als ungünstiger Wert berücksichtigt werden.

Auf dem Dialog erscheinen die beiden Schaltflächen:
(U)ngünstig und (G)ünstig, die den entsprechenden Sicherheitsbeiwert setzen.

10-02-04-c.GIF

Soll eine Nutzlast in die Gruppe übertragen werden, so kann diese
entweder als Leiteinwirkung oder als weitere Einwirkung berücksichtigt werden.

Der Sicherheitsbeiwert für die Nutzlast ist hierbei mit dem geeigneten Kombinationsbeiwert zu multiplizieren.

Die Schalter (L)eiteinwirkung und (W)eitere Einwirkung setzen den Faktor entsprechend.

10-02-04-d.GIF

Der automatisch gesetzte Faktor kann manuell einfach verändert werden. Er dient nur als Vorschlag.

Durchführung der Bemessung

Falls Sie die Schaltfläche [X] "Bei automatischer Bemessung berücksichtigen" anschalten,
wird für diese nichtlineare Lastfallgruppe eine Bemessung für die gewählte Norm und die gewählte Bemessungssituation durchgeführt.


10-02-04-e.GIF

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Nichtlineare Lastfallgruppen, Teil 1

3. Februar 2010 09:18
Bei nichtlinearen Berechnungen können nur Vollastfälle (also keine Überlagerungen) berechnet werden.
Diese Volllastfälle bilden eine Lastfallgruppe, die gleichzeitig auf das Tragwerk einwirkt.

Die Lastfälle gehen inklusive der Teilsicherheitsbeiwerte und Kombinationsbeiwerte in die Berechnung der Ergebnisse dieser Lastfallgruppe ein.

Ich möchte in diesem und in den folgenden Blogs ein wenig auf die nichtlinearen Lastfallgruppen eingehen.

10-02-03-b.GIF


Eine nichtlineare Lastfallgruppe besteht aus einer Anzahl von Lastfällen.
Jeder dieser Lastfälle wird vor der Berechnung mit einem Faktor multipliziert.

Im Programm werden vor der Berechnung alle Lasten eines Lastfalls mit
dem jeweiligen Skalierungsfaktor an den Rechenkern übergeben.

Hierbei ist nur der Wert an sich von Bedeutung, nicht jedoch, woraus sich der Faktor zusammensetzt.

Bei dem Wert kann es sich um den Sicherheitsbeiwerte Gamma, um einen Kombinationsbeiwert phi, oder
aus dem Produkt beider Faktoren handeln.
Ebenso geht ein (optional) manuell festzulegender Faktor in diesen Skalierungsfaktor ein.

Bei der Eingabe muss dieser Wert jedoch definiert werden.

Folgende Festlegungen haben Einfluss auf diesen Faktor:

  • Die Berechnungsnorm (DIN 1045, EC2, ...)
  • Die Bemessungssituation (Grundkombination, Erdbebenkombination, ...)
  • Die Lastart (Ständig, Nuztlast, Wind, ...)
  • Bei Nutzlasten (Leiteinwirkung, weitere Einwirkung)
  • Optional manuell definierte Faktoren.

Die Grösse dieses Wertes muss in Abhängigkeit von den oben genannten Punkten
ermittelt werden. Da dies etwas aufwendig ist, haben wir auf dem Dialog der nichtlinearen Lastfallgruppen
einige Hilfen eingebaut, die die Festlegung des Faktors erleichtern.

Diese werde ich im nächsten Blog beschreiben.



Baustatikseminare in Stuttgart, Dresden und Oberhausen

21. Januar 2010 08:56
Anfang März 2010 führen wir Seminare rund um die Baustatik statt durch.

Die Seminare sind getrennt für Einstieger und für Fortgeschrittene und natürlich kostenlos.

Die genaue Agenda sowie die Anmeldeunterlagen finden Sie auf unserer Webseite.

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Festlegung der Grundbewehrung in Faltwerkselementen

11. November 2009 08:46
Die erforderlichen Bewehrung ist eines der Endergebnisse einer Faltwerksberechnung.
Die erforderliche Bewehrung wird getrennt für die beiden Richtungen X und Y oben und unten im Querscnitte des
Elementes ermittelt.

Dadurch ergeben sich an jeder Stelle vier Ergebnisswerte:

as,ox : Bewehrung oben  in X-Richtung
as,oy : Bewehrung oben  in Y-Richtung
as,ux : Bewehrung unten in X-Richtung
as,uy : Bewehrung unten in Y-Richtung

Auf Wunsch kann für jedes dieser Ergebnisse eine Grundbewehrung festgelegt werden.
Als Ergebniss erhält man in diesem Fall nur noch die Bewehrung,
die zusätzlich zu der Grundbewehrung eingelegt werden muss.

So legt man diese Grundbewehrung fest:
09-11-11-c.jpg

Auf dem Dialog des Faltwerkselementes wählen Sie bei der Bewehrungsdefinition den Button "Neu" .
Es erscheint der Dialog der Bewehrungsanordnung.

09-11-11-b.jpg
Auf diesem können Sie die Grösse und den Randabstand der Grundbewehrung festlegen.
Diese Bewehrungsanordnung ist für das gesamte Faltwerkselement gültig.

Falls Sie keine Bewehrungsanordnung für das Faltwerkseleent auswählen,
wird eine Standardbewehrungsanordnung gewählt. Diese enthält keine Grundbewehrung.





Berechnung von Verbundglasscheiben

24. Oktober 2009 10:09
Bei der Berechnung von Verbundglasscheiben darf als Dicke nicht die gesamte Dicke
der Scheibekonstruktion angesetzt werden. Die anzusetzten Dicke hängt von der Art des Verbundes der Scheiben ab.

In der TRLV (Technische Regeln für die Verwendung von linienförmig gelagerten Verglasungen) ist dies beschrieben.

Die TRLV findet man z.B. hier.



Anwenderseminar am 24.11.2009 in Bozen

16. Oktober 2009 09:28
Am 24.11. findet das nächste kostenlose Anwenderseminar in Bozen statt.
Die Agenda finden Sie hier.

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