Ergebnisse des Durchlaufträgers

15. Juli 2010 12:43

Im Regelfall genügt es, die Zusammenfassung der Ergebnisse anzusehen.

Im unteren Bereich des Ergebnisdialoges lassen sich auch Detailergebnisse anzeigen.

In der Zusammenfassung wird angezeigt:

- Grösste Vergleichsspannung/zul. sigma,v

- Grösste Normalspannung/zul. sigma

- Grösste Schubspannung/zul. tau

 

In den Details zu den Vergleichsspannungen lässt sich zusätzlich anzeigen:

- Anteil der Normalspannung an der grössten Vergleichspannung

- Anteil der Normalspannung Sigma,N an der grössten Vergleichspannung

- Anteil der Normalspannung Sigma,My an der grössten Vergleichspannung

- Anteil der Normalspannung Sigma, Mz an der grössten Vergleichspannung

- Anteil der Schubspannung an der grössten Vergleichspannung

- ...

Die Äste für Sigma und Tau sind entsprechend aufgebaut.

 

Im unteren Bereich des Dialogs wird das Ergebnis, auf dem sich die Maus befindet, kurz erläutert.

 

 

 

Filter im Generator für nichtlineare Lastfallgruppen

1. Oktober 2009 10:07
Gestern habe ich den Generator für nichtlineare Lastfallgruppen beschrieben.
Der Generator erzeugt alle "mathematisch" möglichen linearen Lastfallgruppen. Darunter sind auch solche, die Sie vielleicht nicht berechnen wollen. Zur Reduzierung der Anzahl der zu erzeugenden Lastfallgruppen existert ein Filter, dessen Wirkungsweise ich im folgenden beschreiben möchte.

Beispiel ohne Filterung

Das Beispiel enthält einen ständigen Lastfall und 3 Verkehrslastfälle. Die Überlagerung soll nach der DIN 18800-90 erfolgen. Der Generator erzeugt ohne Filter 14 mathematisch möglichen nichtlineare Lastfallgruppen.
09-10-01-a.jpg


Beispiel 1 mit Filterung

Im folgenden sollen von den 14 möglichen nur diejenigen Lastfallgruppen generiert werden, die den Lastfall 2 beinhalten. Von den ursprünglich 14 Gruppen sind nur noch 8 über.
09-10-01-b.jpg


Beispiel 2 mit Filterung

Im folgenden sollen von den 14 möglichen nur die Lastfallgruppen generiert werden, die auf sowohl den Lastfall 2 als auch den Lastfall 3 beinhalten. Von den ursprünglich 14 Gruppen sind nur noch 4 über.
09-10-01-c.jpg

aktuell.gif

Detailergebnisse der Bemessung

29. September 2009 08:45
Die Ergebnisse der Bemessung können über den Dialog "Bemessungsergebnisse" angezeigt werden.
Im Regelfall wird man mit dem Umfang der hier angezeigten Ergebnissen auskommen.
Falls doch einmal mehr Ergebnisse beötigt werden, kann man diese über den Schalter "Details" aufrufen.

09-09-28-a.jpg


09-09-28-b.jpg
Auf dem Detailsdialog wählen Sie das Faltwerkselement aus, für welches Sie mehr Detailergebnisse benötigt.
( Der Dialog wird für ein Faltwerkselement erklärt.  Bei den Ergebnissen für Stäbe, Unterzüge, etc. ist analog zu verfahren.)


09-09-28-c.jpg
Nun müssen Sie noch die Position innerhalb des Faltwerkselementes auswählen, an der die Details dargestellt werden sollen.

09-09-28-d.jpg
Einfacher als über die textuellen Auswahlboxen können Sie die Position einfach grafisch auswählen.

09-09-28-e.jpg
Es erscheint ein Kreiscursor, mit dem Sie die gewünschte Position in der Grafik auswählen können.


09-09-28-g.jpg
Wenn Sie den Schalter "Markieren" betätigen...

09-09-28-f.jpg
... wird die ausgesuchte Stelle mit einem grossen Pfeil in der Grafik markiert.


09-09-28-i.jpg
Im oberen, mittleren Bereich des Detailsdialoges wählen Sie nun das Ergebniss aus, für welches Sie nähere Informationen benötigen.

09-09-28-j.jpg
Darauf werden im unteren, mittleren Bereich Detailinformationen angezeigt.
Zusätzlich erscheint rechts auf dem Dialog eine zu diesem Ergebnisse passende Grafik.

aktuell.gif


Organisation von mehreren Ansichten eines Dokumentes

9. Januar 2008 09:52
Bei grösseren Systemen ist es oft sinnvoll, verschiedene Ansichten eines Dokumentes schnell
im Zugriff zu haben. Beispielsweise sollen alle einzelnen Ebenen des Gesamtbauwerks dargestellt werden.

Die einzelnen Ansichten ordnet das Programm in Reitern an.
Durch das Anklicken eines einzelnen Reiters holen Sie die entsprechende Ansicht in den
Vordergrund.
Die Reiter sind mit dem Dokumentennamen beschriftet. Dies hat bei vielen Reitern den Nachteil,
dass eine einzelne Ansicht nur schwer auffindbar ist.

Aus diesem Grund bietet sich die Benutzung von Navigationspunkten an.

Beim "Anfahren" eines Navigationspunktes wird das Dokument in der aktuellen Ansicht entsprechend
den Einstellungen im Navigationspunkt angezeigt.

Beim Erstellen eines Navigationspunktes haben Sie die Möglichkeit, diese Ansicht im System mit einem
für Sie sinnvollen Namen zu versehen.
Dieser Name taucht in der Dokumentenansicht in dem Ordner Navigationspunkte auf.

Verwenden Sie keinen sinvollen Namen, so werden die Navigationspunkte nur hochgezählt,
was bei der Suche nach einer bestimmten Ansicht und mehreren Navigationspunkten unübersichtlich ist.

Es ist hier nicht entscheidend, welchen Kommentar Sie eingeben, da nur der Name in der Dokumentenansicht
erscheint.

Sie können einen Navigationspunkt auf unterschiedliche Weise erstellen:

- Durch den entsprechenden Button (Kamera) über Ihrem Arbeitsfeld,
- Durch einen Rechtsklick auf den Ordner Navigationspunkt in der Dokumentenansicht,
- Durch Ausführen des Befehls Erzeugen."Navigationspunkt hier anlegen".

Wirkungsweise von Liniengelenken in Baustatik

23. November 2007 17:50
Ein Liniengelenk beschreibt eine gelenkige Verbindung eines Faltwerkselements entlang einer Kante. Diese Kante wird durch Anfangs- und Endknoten definiert. Anfangs- und Endknoten der Kante müssen zwei aufeinanderfolgende Polygonpunkte des Faltwerkselementes sein. Auch in Fällen, in denen eine Kante gerade über mehrere Polygonpunkte hinwegführt, sind mehrere Liniengelenke zu definieren.

An einem Liniengelenk werden keine Biegemomente von diesem Faltwerkselement aufgenommen und auch nicht weitergeleitet.
Stossen an einer Kante mehrere Faltwerkselemente zusammen, können Sie für jedes dieser Faltwerkselement ein Liniengelenk definieren.
Das Liniengelenk ist eine Eigenschaft des Faltwerkselementes, nicht von der Kante.

Anhand folgender Beispiele möchte ich diesen Zusammenhang erläutert.


Als Beispielsystem wählen wir zwei horizontale Deckenplatten, auf deren Stoß eine senkrechte Wand steht. Die drei Eckknoten sind eingespannt. Die Wand ist horizontal mit Wind belastet.
system


Eingespannt
Keines der Faltwerkselemente besitzt ein Liniengelenk. An allen drei Faltwerkselementen treten am Stoß Biegemomente auf.
eingespannt


Links
An dem linken Faltwerkselement ist ein Liniengelenk definiert. Es erhält keine Biegemomente.
links


Rechts
An dem rechten Faltwerkselement ist ein Liniengelenk definiert. Es erhält keine Biegemomente.
rechts


Oben
An dem oberen Faltwerkselement ist ein Liniengelenk definiert. Es werden keine Biegemomente auf die beiden Deckenplatten übertragen.
oben


Oben und rechts
An dem oberen und dem rechten Faltwerkselement ist jeweils ein Liniengelenk definiert. Es werden keine Biegemomente auf die beiden Deckenplatten übertragen. Das System ist identisch mit dem vorherigen. Da schon bei diesem keine Biegemomente übertragen werden, enthält die Deckenplatte auch bei diesem System keine Biegemomente.
obenrechts


gunhotWHT.gif

Wer suchet, der findet (oder auch nicht)

1. Juni 2006 09:13

Gestern habe ich über Copernic Desktop Suche geschrieben.

Heute hatte ich direkt ein Problem damit.

Zur Zeit sitze ich an der Erstellung der Dokumentation für das neue Faltwerksprogramm. Ich wollte hierzu eine Beschreibung auf einem Dialog ändert. Der Text lautet "Faktor für die zul. Spannungen". Ich wollte nun wissen, in welcher Datei dieser Text auftaucht. Copernic zeigte mir aber gar nichts an. Dass kann doch wohl nicht wahr sein. Bisher hatte ich noch NIE Probleme mit der Suche. Sollte ich mich nun schon wieder nach einem neuen Suchprogramm umsehen müssen?

Nach kurzer Suche in den Optionen von Copernic habe ich es dann gefunden. Man kann hier angeben, in welchen Dateitypen gesucht werden soll. Dateien mit der Endung "res" und "resx" werden standardmässig nicht durchsucht.

Naja. Muss man hat auch wissen.

 

 

 

 

Details der Lastfallüberlagerung beim Faltwerk

25. April 2006 09:03

Überlagerungsdetails

Auf dem zur Anzeige der Überlagerungen kann jedes einzelne Überlagerungsergebnis angezeigt werden. Die Ergebnisse werden dann in einem 3d-Fenster in Kurvenform für jeden Stab dargestellt. Diese Ergebnisdarstellung ist für die meisten Fälle völlig ausreichend.
Es lassen sich sowohl die MinMaxWerte einer einzelnen Überlagerung, als auch die zu diesem MinMaxWert gehörenden Werte, dargestellen. Jeder einzelne MinMaxWert ergibt sich durch die Auswertung der Überlagerungsbedingung. In diesen Wert gehen die Ergebnisse der Einzellastfälle mit normabhängigen Faktoren ein.
Welche Einzellastfälle (mit welchen Faktoren) an dem Ergebnis beteiligt waren, kann mithilfe dieses Dialoges ermittelt werden.
Auf dem Dialog zur Anzeige der Überlagerungen wählen Sie die gewünschte
  • Norm
  • Überlagerungsregel
  • BemessungsSituation
  • Ergebniss
aus. Dieser Dialog stellt die Details für die oben eingestellten Parameter dar.
 
06-04-25-01.JPG
 

Stab/Knoten

Je nachdem, ob ein Knoten oder ein Stabergebnis angezeigt werden soll, werden in diesem Auswahlbaum entweder die Stäbe oder aber die gelagerten Knoten angezeigt. Aus diesem Auswahlbaum kann das gewünschte Element angewählt werden.

Position im Stab

In dieser Auswahlbox wird die Position (Ntelspunkt) im Stab festgelegt, an der die Ergebnisse angezeigt werden sollen.

Ergebnisanzeige

Im mittleren Teil des Dialogs werden die Ergebnisse für den im linken Auswahlbaum gewählten Stab/Knoten angezeigt. In der oberen Listenansicht werden die Maximalwerte der Überlagerung angezeigt. Diese Maximalwerte sind die Leitgrößen für die untere Listenansicht. Hier werden die zu dem Maximalwerten gehörenden Werte dargestellt.

Maximalwerte

In der oberen Listenansicht werden die minimalen und maximalen Werte der Überlagerung dargestellt.

Führende Grösse

In dieser Spalte wird der Name der Grösse angegeben (z.B. Normalkraft N, Biegemoment My, ...).

Minimum

In dieser Spalte wird das Minimum dieses Wertes, das sich aus der Überlagerung ergeben hat, angezeigt.

Maximum

In dieser Spalte wird das Maximum dieses Wertes, das sich aus der Überlagerung ergeben hat, angezeigt.

Einheit

In dieser Spalte wird die Einheit für die Wert angegeben.
Im Beispiel ist das Ergebnis der Maximalwertberechnung für Vz gezeigt. Über die Reiter in der unteren Listenansicht können die dazugehörigen Werte dargestellt werden. In die Ergebnisse dieser zugehörigen Ergebnisse gehen dieselben Lastfälle mit denselben Faktoren ein, die zu dem Maximalwert von Vz geführt haben.

zugehörige Werte

Wird in der oberen Listenansicht eine führende Grösse (Normalkraft N, Biegemoment My, ...) ausgewählt, werden in der unteren Listenansicht alle zugehörigen Werte (N, Vy, Vz, Mx, My, Mz) dargestellt. Jede einzelne zugehörige Grösse ist übersichtlich in einem eigenen Reiter untergebracht. Der Reiter des Leitwertes ist mit min/max beschriftet. In dieser Listenansicht kann das Ergebniss jeder Überlagerung genau nachvollzogen werden. Hier sind die einzelnen Lastfälle inklusive der Faktoren angegeben, die an der Überlagerung beteiligt waren. Die Ergebnisse sind in zwei getrennten Blöcken für die Minima und die Maxima aufgeteilt.

Lastfall

Name des Lastfalls

Beiwerte

Alle Beiwerte, mit denen der Lastfall bei der Überlagerung multipliziert wird. Dies sind im Regelfall die Teilsicherheitsbeiwerte und Kombinationsbeiwerte.

Beiwert

Das Produkt der Beiwerte aus der vorherigen Spalte.

Lastfallwert

Die Grösse des jeweiligen Lastfalls ohne Beiwerte.

Wert

Die Grösse des jeweiligen Lastfalls ohne Beiwerte multipliziert mit dem Produkt der Beiwerte. Das Ergebnis dieser Berechnung geht in die Überlagerung ein. Diese Werte werden zeilenweise aufsummiert. Diese Summe wird unterhalb der beteiligten Lastfälle angegeben. Sie entspricht dem Überlagerungsergebnis.
 
cartooncdar.gif

DIN 1052-2004 Holzbaunorm im Faltwerk

22. Februar 2006 19:25

In den letzen beiden Wochen habe ich die neue DIN 1052 in das Faltwerk sowie den Rahmen und die Platte (auch neue Programme) eingebaut.

So dramatisch, wie es von manchen Seite geschildert wird, ist das gar nicht zu programmieren.

Aber es steht fest:

Ohne Hilfe von Programmen lässt sich in Zukunft kaum noch der simpelste Träger bemessen.
Für uns als Programmentwikcler ist das zwar auf der einen Seite gut, aber wo bleibt da das Verständnis für das Tragverhalten eines Bauwerks gerade bei jungen Statikern?

Viele wenden dann nur noch die Programme an, ohne sich über das Bauwerk Gedanken zu machen.

Ich denke, da sind gerade die Hochschulen gefragt, dieses Veständnis wenigstens ein bisschen zu vermitteln.
Wenn das so weitergeht, braucht man bald keine Ingenieure mehr.
Eine Programmeingabe bekommt auch jemand mit einer weniger fundierten Ausbildung hin.

Ich persönlich halte das ganze Konzept mit den Teilsicherheitsbeiwerten, KLEDS und Kmod etc. für total übertrieben.
Es ist ja nicht so, dass die Bauteile z.B. nach der neuen DIN merklich billiger werden.
Und ob die Berechnung wirklich realistischere Werte liefert als früher?
Wenn jemand das Tragverhalten eines Bauteils nicht vernünftig begreift, dann bringen auch die ganzen komplizierten neuen Berechnungswege wenig. Da werden dann viele Möglichkeiten und Tragreserven verschenkt, weil sie unerkannt bleiben.

Dunkle Gedanken, aber trotzdem mit einem positiven Blick nach vorn:)

bau6.gif

 

Das Faltwerk macht Fortschritte.

30. Januar 2006 22:01

Neben dem normalen Dialog zur Ergebnisdarstellung existiert der profilabhängige Dialog zur Detaildarstellung. Mit diesen Dialogen kann der Statiker jeden Profilschnitt im System bis ins Detail untersuchen.

06-01-30-01.JPG

 

Der Dialog für Bemessung nach DIN 1045-01

06-01-30-02.JPG

 

Der Dialog für Bemessung nach DIN 18800-90. (Die Grafik rechts ist noch nicht ganz fertig.)

06-01-30-03.JPG

 

Bagger2.gif

Ergebnisse des Faltwerks

11. Januar 2006 17:21

Die Arbeiten am Faltwerk schreiten zügig voran. Über den folgenden Dialog lassen sich grafisch die Ergebnisse der Bemessung auswählen.

06-01-11-a.JPG

Zur Auswahl der Ergebnisse sind 3 Dinge einzustellen:

Die gewünschte Norm
Im Regelfall dürfte immer nur nach einer Norm gerechnet werden. Dann muss hier nichts passieren.

Die gewünschte Bemessungsgruppe
Auch hier wird im Regelfall die Standardeinstellung gewählt werden können. Eine Standardbemessungsgruppe wird vom Programm automatisch erzeugt. Dies kann sich der Statiker ähnlich wie bei Xpla vorstellen. Hier wird auch eine Standardlastfallkombination benutzt, falls der Statiker nicht selber eine definiert.

Das eigentlich Ergebnisse
Aus einem Baum wird das gewünschte Ergebnis ausgewählt. Während bei Xpla nur die wichtigsten Ergebnisse abrufbar waren, können bei Xfalt wirklich alle Ergebnisse bis ins kleinste Detail betrachtet werden.

Eine Sache, die uns bei der Entwicklung sehr wichtig war, ist folgende:
Die Benutung sollte total einfach sein, ähnlich wie bei Xpla. Auf der anderen Seite sollten aber viel mehr Möglichkeiten als bei Xpla geboten werden.  Zum Teil haben wir dies durch sinnvolle Standardwerte ermöglicht.

Nähere Informationen finden Sie hier.

angel.gif


 

 

 

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