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XAUS - Schnittgrößenberechnungen von Aussteifungssystemen
Das
Programm XAUS ermöglicht die Berechnung der Schnittgrößen von Aussteifungselementen
eines Gebäudes unter horizontaler Belastung.
Die Berechnungen erfolgen auf der Basis der Veröffentlichung von H.
Beck und H. Schäfer in DER BAUINGENIEUR 44 (1969) Heft 3, Seiten 80-87:
Die Berechnung von Hochhäusern durch Zusammenfassung aller
aussteifenden Bauteile zu einem Balken
Dieses Verfahren setzt ein aus einzelnen Aussteifungselementen
bestehendes Aussteifungssystem voraus, das kontinuierlich über die Aussteifungshöhe
durch Deckenscheiben miteinander verbunden ist.
Näherungsweise können jedoch auch Gebäude berechnet werden, die über die Gebäudehöhe verteilt
aus mehreren verschiedenen Aussteifungssystemen bzw. Steifigkeitsabschnitten bestehen.
Dann werden beim Übergang vom oberen zum unteren Steifigkeitsabschnitt die bisher vorhandenen Querkräfte der
aussteifenden Wandteile als Einzeleinwirkungen neu angesetzt, die bisher vorhandenen Momente durchlaufender
Aussteifungselemente als Kopfmomente übernommen.
Der zu beurteilende Gebäudegrundriß kann mit einem bis mehreren Hilfsrastern versehen werden, um die
im Gebäudegrundriß anzuordnenden aussteifenden Bauteile leicht plazieren zu können.
Es können sowohl konkrete geometrische Wandprofile als auch allgemeine symbolische Wandprofile berücksichtigt werden.
Die konkreten geometrischen Wandprofile können verschiedene offene und geschlossene Querschnittsformen annehmen,
aus denen die erforderlichen Querschnittswerte ermittelt werden.
Die allgemeinen symbolischen Wandprofile werden in Form ihrer Querschnittswerte eingegeben und als Kreiszylinder
dargestellt.
Als Einwirkungen auf das Gebäude können Windlasten und Erddruck sowie allgemeine horizontale Strecken- und
Einzeleinwirkungen, auch Schiefstellungen berücksichtigt werden. Die Windlasten werden aus in der Höhe abgestuften
Windstaudrücken, Windbeiwert und Belastungsfäche berechnet. Der Erddruck wird aus Erdstoffwichte,
Reibungswinkel, Verkehrsauflast und Belastungsfäche berechnet.
Aus den einzelnen Lastfällen werden Einwirkungskombinationen zusammengestellt.

Das Programm liefert neben den Schubmittelpunkten pro
Einwirkungskombination folgende Ergebnisse:
- Schnittgrößen Q, Mb und Mt des ausgewählten Aussteifungselementes
- Querkräfte aller Aussteifungselemente je Achsrichtung der Grundrissebene
- Biegemomente aller Aussteifungselemente je Achsrichtung der Grundrißebene
- Torsionsmomente aller Aussteifungselemente um die z-Achse
- Auflagerstreckenlasten an UK Aussteifungssystem
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